- Die Schweizer Handball-Frauen treffen an der EM auf Norwegen, Rumänien und Nordmazedonien.
- Das Turnier geht vom 3. bis zum 20. Dezember 2026 über die Bühne.
- Vor einer Woche haben sich die Schweizerinnen die 3. EM-Teilnahme in Folge gesichert.
Am letzten Donnerstag hat das Schweizer Handball-Nationalteam der Frauen mit einem klaren Sieg in Bosnien-Herzegowina das EM-Ticket zum 3. Mal in Serie gelöst. Nun kennt das Team von Knut Ove Joa seine Gegner der Gruppenphase. Bei der Auslosung im polnischen Turnier-Austragungsort Katowice wurden die Schweizerinnen mit Titelverteidiger Norwegen, Co-Gastgeber Rumänien und Nordmazedonien in die Gruppe B gelost.
Gegen Joas Heimatland
Die Schweiz wurde dabei aus Topf 3 gezogen und wird die Vorrunde in Cluj-Napoca bestreiten. Mit Norwegen erwischte man den härtesten Gegner aus Topf 1. Die Skandinavierinnen sind EM-Rekordsiegerinnen (10 Titel) und haben die letzten drei Austragungen gewonnen. Beim letzten Aufeinandertreffen an der EM 2024 unterlag die Schweiz dem Heimatland von Nationaltrainer Joa klar mit 24:40. Gegen Rumänien hatte die Nati zuletzt 2025 in der WM-Hauptrunde gespielt (24:36). Mit Nordmazedonien mass man sich zuletzt 2024 im Rahmen eines Länderturniers (27:22).
Die Handball-EM der Frauen findet erstmals in fünf Ländern statt: Gespielt wird in Polen (Katowice), Rumänien (Oradea und Cluj-Napoca), Tschechien (Brünn), der Slowakei (Bratislava) und der Türkei (Antalya). Bei ihrem letzten Auftritt als EM-Co-Gastgeberin 2024 hatte die Nati mit Rang 12 ihr bestes Ergebnis aller Zeiten erzielt. Dieses gilt es zwei Jahre später zu bestätigen oder gar zu übertreffen. Trotz hartem Los.
Der Modus
In 231 Tagen geht es los: Bei den Titelkämpfen vom 3. bis 20. Dezember 2026 nehmen 24 Nationen teil. Diese wurden in sechs Vierergruppen ausgelost. Die jeweiligen Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich für die Hauptrunde, welche in Cluj-Napoca und Katowice ausgetragt wird. Die Finalspiele in Katowice finden am 18. (Halbfinals) sowie 20. Dezember (Final und Spiel um Platz drei) statt.