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Handball-Nati am Yellow Cup Gerade rechtzeitig: Mit Zehnder und Portner ist wieder zu rechnen

Die gelungenen Comebacks von Manuel Zehnder und Nikola Portner sind für die Nati vor der EM eine gute Nachricht.

Handballspieler klatscht Beifall, Ukraine-Flagge im Hintergrund.
Legende: Überzeugende Leistung Nikola Portner glänzte gegen die Ukraine mit 13 Paraden. Freshfocus/Benjamin Faes

Beim 38:27-Sieg der Schweizer Handballer gegen die Ukraine am Yellow Cup in Winterthur nahmen mit Manuel Zehnder und Nikola Portner zwei Rückkehrer Hauptrollen ein.

Zehnder trat ein Jahr nach dem an gleicher Stätte erlittenen Kreuzbandriss auf, als wäre er nie weg gewesen. Mit acht Toren war er zusammen mit Luka Maros der beste Werfer der Partie. «Das war mein Ziel. Ich sagte: ‹Wenn ich wieder spiele, dann möchte ich voll spielen.› Ich glaube, das ist ganz gut gelungen», sagte der 26-jährige Regisseur im Gespräch mit Keystone-SDA und fuhr fort: «Am Anfang habe ich fast etwas überpaced und zu viele Würfe genommen. Aber ich fühlte mich von Beginn an gut.»

Konnte er das Knie komplett ausblenden? «Während des Spiels habe ich nicht daran gedacht.» Zum klaren Sieg sagte der bei Magdeburg tätige Zehnder: «Es war eine klassische erste Partie nach einer Pause. Wir hatten ein wenig Anlaufschwierigkeiten (nach 21 Minuten stand es 11:11), nachher sind wir sehr gut reingekommen und haben sie mit einer guten Abwehr über das Tempo ausgespielt.»

Portner «überglücklich»

Portner bestritt seinen ersten Ernstkampf seit dem Triumph mit Magdeburg in der Champions League Mitte Juni. Danach war er aufgrund einer rückwirkenden 21-monatigen Dopingsperre wegen Spuren von Methamphetaminen erst am 10. Dezember wieder spielberechtigt, wurde bei den Ostdeutschen seither aber nicht eingesetzt. Gegen die Ukraine konnte auch Portner mit 13 Paraden überzeugen.

«Ich bin überglücklich darüber, wie es gelaufen ist», gab sich der Schweizer Captain erleichtert. Vollends zufrieden mit seiner Leistung war er allerdings nicht: «Im Training und körperlich fühle ich mich sehr gut, da kann ich mich gar nicht beklagen. Aber ein Spiel lässt sich im Training nicht simulieren, mir fehlt noch etwas der Rhythmus. Die Mannschaft hat jedoch sehr gut gespielt, wir zogen unser Ding durch und machten nach Fehlern einfach weiter. Plus elf ist ein Top-Ergebnis.»

SRF zwei, Sportflash, 08.01.2026, 23:15 Uhr ; 

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