Zum Inhalt springen

Nach Schweizer Protest Handball-Schiedsgericht leitet Verfahren ein

Nach dem Protest der Schweizer Nationalmannschaft hat das europäische Handball-Schiedsgericht ein Verfahren eröffnet.

Der Schweizer Handball-Nationaltrainer Michael Suter.
Legende: Darf wieder hoffen Der Schweizer Nationaltrainer Michael Suter. Keystone

Nach der 15:21-Niederlage im abschliessenden Qualifikationsspiel in Bosnien-Herzegowina schien der WM-Traum der Schweizer einmal mehr geplatzt. Doch weil die Bosnier mit Tomislav Nuic einen Spieler eingesetzt hatten, der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war, legten die Schweizer einen offiziellen Protest ein.

Das Handball-Schiedsgericht EHF habe den Protest akzeptiert und ein Verfahren eingeleitet, teilte der europäische Handball-Verband mit. Die beteiligten Parteien haben nun bis Ende Januar Zeit, weitere Stellungnahmen und zusätzliche Informationen bei der EHF zu platzieren. Das Urteil wird Anfang Februar erwartet.

Legende: Video Die Niederlage der Schweizer in Bosnien-Herzegowina abspielen. Laufzeit 01:02 Minuten.
Aus sportaktuell vom 13.01.2018.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Man kann nur hoffen, dass der Protest abgelehnt wird. Die Schweiz hat nichts an einer Endrunde im Handball verloren. Die Schweiz stellt eines der schwächsten Teams in Europa dar. Die Spieler sind bestimmt alles nette und bemühte Sportler, aber sie sollen einsehen, dass für sie kleine Turnierchen in der Schweiz drin sind. International sind sie selbst für drittklassige Teams Kanonenfutter.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Keller (MK)
      @Kohler - jetzt halten Sie aber mal den Ball flach. Ihr Kommentar zeigt nicht gerade viel Sachverständnis für/vom Handballsport. Und noch weniger für Fairness/Fairplay. Erstens gab es anscheinend einen Regelverstoss. Zweitens gibt es eine weitere Quali-Runde. Drittens sind Handballer eher weniger nette Sportler auf dem Spielfeld. Und warum soll ein, in Ihren Augen nicht an einer WM Endrunde teilnehmen? Ist besser, ein Bosn.Herz. geht mit unlauteren Mittel an die WM.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von E. Schönbächler (E. Schönbächler, Einsiedeln)
      Dass Bosnien einen Spieler eingesetzt hat der nicht auf dem offiziellen Match-Report aufgeführt war ist nicht der Schweiz ihr Problem. Da müssen sich die Bosnier selbst an der Nase nehmen. Der FCZ musste wegen eines ähnlichen Fehlers 1999 die damalige Auf-/Abstiegsrunde bestreiten. Alles andere als ein Forfait-Sieg der Schweiz wäre inakzeptabel.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen