Karl Egloff war am 26. Mai um 16 Uhr Ortszeit gemeinsam mit seinem langjährigen Trainingspartner Nicolas Miranda vom Basislager auf 5346 Metern gestartet. Ziel war es, den Weg auf den mit 8848 Meter über Meer höchsten Berg der Welt und wieder zurück ohne Flaschensauerstoff in unter 24 Stunden zu bewältigen.
Zunächst lief alles nach Plan. Doch bei 7903 Metern und nach 13 Stunden und 41 Minuten ging es nicht mehr weiter. Partner Miranda ging es nicht gut, weshalb die beiden beschlossen, umzukehren. Nach 24,23 Kilometern und 20 Stunden und 45 Minuten trafen sie wieder im Basislager ein.
Rekordversuch geht weiter
«So ist es am Berg. Es müssen 1000 Sachen passen, damit so ein Unterfangen gelingt. Für uns ist die Gesundheit wichtiger. Natürlich bin ich traurig, aber das ist Teil des Sports», sagte Egloff. Trotzdem will der 45-Jährige seinen Versuch, als erster Mensch alle Seven Summits ohne Flaschensauerstoff in Rekordzeit zu besteigen, im Oktober mit der Besteigung der Carstensz-Pyramide in Ozeanien fortsetzen.