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Baldauf in Innsbruck vor Gericht
Aus Sport-Clip vom 14.01.2020.
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Folge der «Operation Aderlass» Langläufer Baldauf zu 5 Monaten bedingter Haft verurteilt

Der bei der «Operation Aderlass» aufgeflogene Langläufer Dominik Baldauf ist vor Gericht glimpflich davongekommen.

Das Landesgericht Innsbruck verurteilte Dominik Baldauf am Dienstag wegen gewerbsmässigen schweren Sportbetrugs zu 5 Monaten Haft auf Bewährung. Im Raum hatte eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren gestanden.

Baldauf hatte zugegeben, ab April 2016 Blutdoping praktiziert zu haben, im Herbst 2017 habe er mit der Einnahme von Wachstumshormonen begonnen. Er bestritt jedoch, sich durch diese Handlungen bereichert zu haben.

Dominik Baldauf und sein Strafverteidiger.
Legende: Wegen Sportbetrugs verurteilt Dominik Baldauf (links). imago images

Auf frischer Tat ertappt

Baldauf war im Februar 2019 bei einer Razzia während der Nordischen Ski-WM in Seefeld gemeinsam mit seinem Landsmann Max Hauke bei einer Bluttransfusion entlarvt und festgenommen worden. Hauke wurde im Oktober ebenfalls zu 5 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Für ihren Sport erhielten beide eine 4-jährige Sperre.

Die «Operation Aderlass» hatte das Dopingnetzwerk des Erfurter Mediziners Mark S. offengelegt. Als Kronzeuge fungierte der frühere österreichische Langläufer Johannes Dürr, der sich damit selbst belastete und mittlerweile als Wiederholungstäter lebenslang gesperrt wurde.

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