Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Klassisch-Sprint im Goms Formaufbau für Olympia stimmt: Fähndrich im Goms auf dem Podest

  • Nadine Fähndrich läuft beim Klassisch-Sprint im Goms als 3. aufs Podest.
  • Bei den Männern bleiben sämtliche Schweizer spätestens im Viertelfinal hängen.
  • Die Siege gehen beim letzten Sprint vor Olympia an Linn Svahn und Johannes Hösflot Kläbo.

Den Teamsprint vom Freitag hatte Nadine Fähndrich im Hinblick auf die wichtige Olympia-Hauptprobe im Einzel-Sprint ausgelassen. Dies hat sich für die 30-Jährige ausgezahlt. Während viele andere Athletinnen und Athleten dem Effort vom Vortag Tribut zollen mussten, schaffte die Luzernerin im langen und harten Klassisch-Sprint im Oberwallis den Sprung aufs Podest.

Starker Finish von Fähndrich

Nach souveränen Auftritten im Viertel- und Halbfinal verlor Fähndrich im Final zwischenzeitlich den Anschluss an die Top 3. Doch den Boden, den sie in den kurzen, aber giftigen Anstiegen verlor, machte sie mit einem guten Ski an den Füssen in der Abfahrt wieder wett. Auf der Schlussgeraden überholte sie dann noch die Schwedin Maja Dahlqvist und jubelte im Ziel ausgepumpt über ihren 3. Podestplatz in dieser Saison.

Teamkollegin Anja Weber, die mit Fähndrich an Olympia wie im letzten Jahr an der WM eine Medaille holen will, stiess als Lucky Loserin in den Halbfinal vor und beendete das Rennen auf Rang 10. Lea Fischer, die 3. Schweizerin, die den Prolog überstanden hatte, gingen im Viertelfinal die Kräfte aus. Den Sieg sicherte sich indes die Schwedin Linn Svahn. Sie rettete 12 Hundertstel auf die formstarke Deutsche Laura Gimmler ins Ziel.

Kläbo überlegen

Bei den Männern stellte einmal mehr Johannes Hösflot Kläbo seine Vormachtstellung unter Beweis. Der Sprint-Dominator lief im Final einen grossen Vorsprung heraus und konnte bereits auf der Zielgeraden jubeln. Hinter dem 29-Jährigen sicherten sich der US-Amerikaner Gus Schumacher und der Schwede Edvin Anger die weiteren Podestplätze.

Die Schweizer waren allesamt spätestens im Viertelfinal ausgeschieden. Janik Riebli und Isai Näff blieben in ihren Heats ohne Chance, während Isais Bruder Noe Näff nach einem Sturz vor ihm noch beinahe hätte profitieren können, als 3. aber ebenfalls hängen blieb. Valerio Grond hatte kurzfristig auf einen Start verzichtet. Die restlichen Swiss-Ski-Athleten mussten bereits nach der Qualifikation die Segel streichen.

Langlauf-Weltcup

SRF info, sportlive, 24.1.2026, 12:20 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel