- Nadine Fähndrich belegt beim Saisonfinale in Lake Placid über 20 km Rang 24.
- Für die Luzernerin ist es das letzte Weltcup-Rennen ihrer Karriere.
- Beste Schweizerin ist Nadja Kälin auf Rang 6 – sie ist damit so gut wie noch nie im Weltcup. Der Sieg geht an die Schwedin Jonna Sundling.
- Johannes Kläbo siegt bei den Männern und gewinnt erstmals den Distanz-Weltcup. Jason Rüesch wird im letzten Karriere-Rennen 34.
Nadine Fähndrich bestritt beim Weltcup-Finale in Lake Placid (USA) ihr allerletztes Rennen im Weltcup. Ein Exploit blieb der Luzernerin über 20 km Skating letztlich aber verwehrt: Fähndrich beendete das Rennen auf dem 24. Rang. Dennoch wurde die Silbermedaillen-Gewinnerin von Milano Cortina (Teamsprint) im Anschluss gebührend gefeiert. In 11 Saisons gewann Fähndrich sechs Einzelrennen und einen Teamsprint. Insgesamt stand die Sprintspezialistin, die 2015 im Weltcup debütiert hatte, 27 Mal auf dem Podest.
Ganz zu Ende ist Fähndrichs Karriere noch nicht: Sie wird Ende Monat noch an den Schweizer Meisterschaften in Les Diablerets teilnehmen.
Kälin so gut wie nie im Weltcup
Für Aufsehen in Lake Placid sorgte Nadja Kälin, die an Olympia mit Fähndrich Silber gewonnen hatte. Die 24-jährige Bündnerin lief dank eines beherzten Finish auf den 6. Schlussrang. Damit realisierte sie im letzten Saisonrennen ihr bestes Ergebnis im Weltcup überhaupt in einem Einzelrennen. Im Januar dieses Jahres hatte sie im Goms im Teamsprint ebenfalls Rang 6 belegt.
Diggins stürzt kurz vor dem Ziel – Sundling siegt
Der Sieg ging an die Schwedin Jonna Sundling vor Landsfrau Linn Svahn und Heidi Weng aus Norwegen. Ein kleineres Drama in ihrem Heimrennen erlebte Jessie Diggins. Die US-Amerikanerin, die ihre Karriere ebenfalls beenden wird, kämpfte bis kurz vor Schluss um den Sieg mit. Ein Sturz wenige hundert Meter vor dem Ziel warf sie allerdings auf den 12. Schlussrang zurück.
Rüesch bester Schweizer
Auch bei den Schweizern ging am Sonntag eine Karriere zu Ende. Jason Rüesch beendete das Rennen als bester Swiss-Ski-Vertreter auf dem 34. Rang. Auf die Bestzeit verlor der Bündner rund zweieinhalb Minuten.
An der Spitze gaben einmal mehr die Norweger den Ton an. Dominator Johannes Kläbo siegte knapp vor seinen Landsmännern Harald Amundsen und Einar Hedegart. Der erste Nicht-Norweger war der Italiener Davide Graz auf Platz 6. Kläbo machte mit seinem Sieg auch den erstmaligen Triumph im Distanz-Weltcup perfekt. Sein Sieg im Gesamt- und im Sprintweltcup hatte schon zuvor festgestanden.