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Langlauf in Lake Placid Rang 4: Fähndrichs Schlussbouquet geht nicht voll auf

  • Nadine Fähndrich schrammt in ihrem letzten Weltcup-Sprint der Laufbahn in Lake Placid am Podest vorbei.
  • Als Vierte der Tageswertung hält sie sich aber in den Top 3 der Disziplinenwertung.
  • Im Viertelfinal erlebt die Luzernerin bei einem Sturz eine Schrecksekunde.

In ihrem letzten Sprint-Weltcup kurz vor dem Karriereende konnte sich Nadine Fähndrich noch einmal bis in den Final mit den Top 6 vorarbeiten. Als kitschiges Märchen fiel dann aber in Lake Placid der Vorhang doch nicht. Die Luzernerin musste den Traum vom erstmaligen Gewinn der kleinen Kristallkugel für die beste Sprinterin der Saison 2025/26 begraben. Dafür war sie selbst einen Tick zu wenig überzeugend, vor allem aber die Konkurrenz zu überragend.

Auf den letzten Metern im Final verlor die 30-Jährige eine mögliche Podest-Klassierung in der Tageswertung noch aus den Augen. Maja Dahlqvist, die sich letztlich souverän an der Spitze der Disziplinenwertung halten konnte, fand noch einen zusätzlichen Gang und wurde Dritte. Fähndrich dagegen lief mit knapp einer Sekunde Rückstand auf dem undankbaren 4. Platz ein. Die Errungenschaft von 28 Weltcup-Podestplätzen (21 im Einzel) seit dem Debüt im Dezember 2015 sind ihr freilich nicht mehr zu nehmen.

Körner mit einer Aufholjagd verpufft

Als Prolog-Vierte hatte Fähndrich beim Skating-Sprint in Übersee nochmals grosse Hoffnungen gesät – und auch schon wertvolle Punkte ergattert. Im Viertelfinal durchkreuzte dann allerdings ein früher Sturz in der Kurve eines Anstiegs ihr Vorhaben. Die Luzernerin kämpfte sich nach dem Malheur zwar zurück und schaffte als Lucky Loser den Halbfinal-Vorstoss.

Letztlich zollte sie diesem Effort wohl aber Tribut. Denn nach dem Überstehen der Vorschlussrunde fehlten ihr im Final die letzten Körner. Dies liess sich auch mit einer offensiven Taktik nicht wettmachen.

Vorneweg führte Linn Svahn als Siegerin das dreifache schwedische Päckchen an. Vor Dahlqvist schob sich noch Jonna Sundling.

Die weiteren Swiss-Ski-Asse im Bundesstaat New York

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Nebst Fähndrich gab es 2 weitere Schweizer Halbfinal-Vorstösse. Anja Weber schaffte diesen Cut als Siegerin ihres Viertelfinal-Heats, konnte in der Folge aber nichts mehr ausrichten. Roman Alder ereilte das gleiche Schicksal: Auch er blieb im Halbfinal als Sechster und Letzter hängen. Für Lea Fischer und Alina Meier sowie Noe Näff, Valerio Grond und Janik Riebli war schon in der 1. K.-o-Runde Schluss gewesen.

Pellegrino überragt alle

Bei den Männern setzte sich mit dem Italiener Federico Pellegrino eine dominante Figur im Langlauf-Sprint durch. Johannes Hösflot Kläbo liess das Kurz-Rennen zugunsten des angestrebten Gewinns der Kugel im Distanz-Weltcup tags darauf aus.

So präsentiert sich der Abschluss

Für Fähndrich bleibt ein einziger Auftritt auf der internationalen Wettkampfbühne. Die Luzernerin tritt am Sonntag auch über 20 km in der freien Technik an (ab 19:25 Uhr live auf SRF info). Die Männer werden im Massenstart-Rennen schon um 17:30 Uhr auf die Loipe geschickt (ebenfalls live bei SRF zu sehen).

Nach der Rückkehr aus Übersee steht das grosse Finale für Fähndrich bzw. der Abschied vom Spitzensport dann am letzten März-Wochenende bei den nationalen Meisterschaften bevor.

Service

SRF zwei, sportlive, 21.03.2026 17:55 Uhr ; 

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