Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Inhalt

Langlauf-Weltcup in Cogne Fähndrich wird starke Zweite, Cologna geschlagen

Nadine Fähndrich läuft nach einer geglückten WM-Hauptprobe erstmals auf ein Weltcup-Podest. Dario Cologna wird nur 25.

Nach dem enttäuschenden Halbfinal-Aus im Sprint am Samstag gelang Nadine Fähndrich im italienischen Cogne eine beeindruckende Reaktion. Die Zentralschweizerin lief über 10 km klassisch auf den 2. Platz.

In einem Distanzrennen hatte sich Fähndrich bisher noch nie in den Top 10 klassiert. Der erste Weltcup-Podestplatz der Karriere war ihr im Sprint zuvor mehrmals knapp verwehrt geblieben, unter anderem im Januar in Dresden. Über 5 km hatte sie vor 2 Jahren im Val Müstair einen 4. Platz verzeichnet.

3 Sekunden fehlen zum Sieg

Im Aostatal profitierte die 23-Jährige auch davon, dass die starken Skandinavierinnen beim letzten Weltcup-Rennen vor der WM in Seefeld mehrheitlich fehlten. Dennoch ist die Leistung unmittelbar vor dem Saisonhighlight hoch einzustufen.

Mit Natalia Neprjajewa blieb etwa die russische Favoritin hinter Fähndrich zurück. Siegerin Kerttu Niskanen aus Finnland nahm ihr am Schluss nur gerade 3 Sekunden ab.

Nadine Fähndrich
Legende: Neues Gefühl Nadine Fähndrich (links) strahlt mit Siegerin Kerttu Niskanen (Mitte) um die Wette. Natalia Neprjajewa komplettiert das Podest als Dritte. Freshfocus

Auf den Spuren von Kratzer

Die Luzernerin tritt mit ihrem Erfolg in die Fussstapfen von Evi Kratzer, die 1987 bei ihrem Sieg in Calgary als bislang letzte Schweizerin in einem sogenannten Distanzrennen aufs Podest gestiegen war.

Natalie von Siebenthal kam in der von ihr ungeliebten klassischen Technik erneut nicht auf Touren und landete auf dem 20. Platz. Lydia Hiernickel lief als 45. im Ziel ein.

Colognas Experiment missglückt

Im Gegensatz zu den Frauen ist Dario Cologna und Co. die WM-Hauptprobe im italienischen Cogne nicht geglückt. Teamleader Cologna hat sich mit seiner Wahl der Skating-Skier für das 15-km-Rennen im klassischen Stil verkalkuliert und belegte am Ende mit einem Rückstand von mehr als 2 Minuten auf den Sieger Rang 25.

Und trotzdem war der Bündner der beste Schweizer. Ueli Schnider sicherte sich mit seinem 29. Platz als zweitschnellster Schweizer noch 2 Weltcup-Punkte. Die Teamkollegen Jonas Baumann, Beda Klee, Jason Rüesch und Livio Bieler klassierten sich auf den Schlussrängen 32, 45, 49 und 53 ausserhalb der Punkte.

Zum klaren Sieger kürte sich Alexander Bolschunow. Für den Russen war dies der 3. Saisonsieg und der 8. Podestplatz in diesem Winter. Sein Landsmann Alexander Bessmertnich belegte Rang 3 (+55,9), direkt hinter dem Finnen Iivo Niskanen (+43,7).

Legende: Video Der Zieleinlauf des Siegers Bolschunow abspielen. Laufzeit 00:11 Minuten.
Aus sportlive vom 17.02.2019.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.02.2019, 09:30 Uhr.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marcello Sigrist  (Marsig)
    Bravo Nadine! Habe gestern im Sprint schon den Eindruck gehabt, dass du in Form bist. Auch bei Abwesenheit einiger Cracks, was ich übrigens gar nicht gutheisse (unfair gegenüber Veranstalter), ist das ein Superresultat. Die Form für Seefeld scheint zu stimmen! Ich wünsche dir und dem Team viel Erfolg im Tirol.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen