- Bei den Skating-Sprints in Lahti fehlen Janik Riebli als 4. nur 7 Hundertstel aufs Podest, auch Valerio Grond (6.) läuft in den Final.
- Bei den Frauen scheitert Nadine Fähndrich im Viertelfinal, Nadja Kälin kommt erstmals eine Runde weiter.
- Die Siege gehen einmal mehr an Johannes Hösflot Kläbo und Jonna Sundling.
Beim Einbiegen auf die kurze Zielgerade von Lahti sah es danach aus, als würde Janik Riebli zum 3. Mal in seiner Karriere den Sprung auf das Podest in einem Einzel-Sprint schaffen. Denn der Obwaldner lag vor Jules Chappaz auf Rang 3. Der Franzose hatte aber mehr Reserven übrig und schob sich auf den letzten Metern noch hauchdünn an Riebli vorbei. Am Ende entschieden mickrige 7 Hundertstelsekunden.
Mit Valerio Grond hatte im Süden Finnlands gar noch ein 2. Schweizer den Einzug in den Final geschafft. Dort gingen dem Bündner die Kräfte allerdings aus und er musste sich mit dem 6. Rang begnügen. An der Spitze lief einmal mehr Johannes Hösflot Kläbo zum Sieg. Der Dominator feierte wettbewerbsübergreifend bereits seinen 11. Sieg in Folge – darunter 6 Mal Olympiagold. Dahinter sorgte Lars Heggen für einen norwegischen Doppelsieg.
Fähndrich enttäuscht, Kälin überzeugt
Bereits im Viertelfinal ausgeschieden war Nadine Fähndrich. Die Luzernerin, die am Mittwoch ihren Rücktritt auf Ende Saison angekündigt hatte, ging in ihrem Heat im Schlussabschnitt ein und kam nicht über Rang 5 hinaus. Einzig Teamkollegin Alina Meier konnte die 30-Jährige hinter sich lassen.
Immerhin büsste Fähndrich im Sprint-Weltcup, in dem sie vor dem Rennen Rang 2 belegt hatte, lediglich 8 Punkte auf die führende Schwedin Maja Dahlqvist ein, da diese ebenfalls im Viertelfinal ausschied. Neu liegt die Schweizerin 50 Zähler hinter der Spitze und deren 5 hinter Johanna Hagström (SWE) auf Rang 3.
Während Anja Weber ebenfalls im Viertelfinal hängen blieb, sorgte die formstarke Nadja Kälin für die positiven Schlagzeilen bei den Schweizer Frauen. Die Olympiabronze-Gewinnerin über 50 km zog dank einem starken Auftritt und dem Sieg in ihrem Heat erstmals in ihrer Karriere in einen Sprint-Halbfinal ein. Dort fehlte der 24-Jährigen nicht viel zu einem weiteren Coup, doch sie musste sich letztlich mit Schlussrang 8 begnügen.
4 Schwedinnen in den Top 5
Im Final setzte sich schliesslich Topfavoritin Jonna Sundling durch. Die dreifache Sprint-Weltmeisterin feierte vor ihrer Landsfrau Linn Svahn einen Start-Ziel-Sieg. Auf Rang 3 verhinderte die Deutsche Coletta Rydzek knapp vor Hagström und Moa Ilar den totalen schwedischen Triumph.
So geht's weiter
Am Sonntag wird das Weltcup-Wochenende in Lahti mit 2 Klassisch-Rennen beschlossen. Sowohl die Frauen (10:30 Uhr) als auch die Männer (12:15 Uhr) messen sich dabei über 10 Kilometer. Beide Rennen sehen Sie live bei SRF.