1. Ski Alpin: Abfahrten
- Samstag, 7. Februar, 11:30 Uhr: Früher Knall in der Königsdisziplin – die Männer-Abfahrt in Bormio (Stelvio) ist gleich am ersten Olympia-Wettkampftag angesetzt. Die Schweiz hat mehrere Asse im Ärmel, allen voran Superstar Marco Odermatt, der 2022 beim Triumph von Beat Feuz «nur» Siebter wurde. Natürlich ist auch mit Weltmeister Franjo von Allmen zu rechnen.
- Sonntag, 8. Februar, 11:30 Uhr: Tags darauf geht die Frauen-Abfahrt in Cortina auf der Olimpia delle Tofane über die Bühne. Ob Lindsey Vonn ihr 2. Olympiagold nach 2010 anpeilen kann, ist nach ihrem Sturz in Crans-Montana und einer dabei erlittenen Knieverletzung offen. Swiss-Ski tritt nach dem Aus von Lara Gut-Behrami geschwächt an, hat aber eine Abfahrts-Olympiasiegerin am Start – 2022 in China triumphierte Corinne Suter.
2. Ski Freestyle: Slopestyle Frauen
Montag, 9. Februar, 12:30 Uhr: Slopestyle ist die Visitenkarte des Freeski-Sports: Wenige Sekunden pro Run, aber jede Landung zählt – Schwierigkeit, Stil und Mut werden in einem einzigen Gesamtpaket bewertet. Aus Schweizer Sicht führt der Blick zu Mathilde Gremaud. Die Slopestyle-Olympiasiegerin von 2022 ist auch in diesem Winter eine der prägenden Athletinnen der Disziplin.
3. Eiskunstlauf: Kür Männer
Freitag, 13. Februar, 19:00 Uhr: Die Männer-Kür ist die grosse Show der Vierfachsprünge. Ilia Malinin kommt als Topfavorit nach Italien, zuletzt untermauerte der US-Amerikaner seine Rolle mit einem Rekordlauf am Grand-Prix-Final in Japan. Doch auch Yuma Kagiyama (JPN), Silbergewinner von Peking, lechzt nach Gold. Und mittendrin ist hoffentlich Lukas Britschgi, der Europameister von 2025. Spannung ist garantiert.
4. Ski Alpin: Riesenslalom Männer
Samstag, 14. Februar, 10:00 / 13:30 Uhr: Alle gegen Marco Odermatt lautet hier das Motto. Der Nidwaldner ist das Mass aller Dinge; er führt im Riesenslalom nicht nur die Weltcup-Wertung an, sondern gewann auch die letzten vier kleinen Kugeln. Zudem reist er als Olympiasieger 2022 an.
5. Ski Alpin: Riesenslalom und Slalom Frauen
- Sonntag, 15. Februar, 10:00 / 13:30 Uhr: Auch ohne Gut-Behrami (2022 Bronzegewinnerin) hat die Schweiz im Riesenslalom ein ganz heisses Eisen im Feuer: Camille Rast. Die Walliserin mischt in dieser Disziplin in diesem Winter ganz vorne mit.
- Mittwoch, 18. Februar, 10:00 / 13:30 Uhr: Vor vier Jahren in Peking trat Mikaela Shiffrin in 6 Disziplinen an – und doch blieb sie ohne Medaille. Heuer könnte sie im Slalom ihr 2. Olympiagold nach Sotschi 2014 einheimsen. Sie dominiert die Saison bisher, doch die Schweiz hat dank Weltmeisterin Rast und Wendy Holdener gute Medaillenchancen.
6. Ski Freestyle: Aerials Männer
Donnerstag, 19. Februar, 11:30 Uhr: Noch wartet Noé Roth auf eine Olympiamedaille. Die Zeichen für eine Premiere in Italien stehen jedoch gut, zumal er als amtierender Weltmeister antritt.
7. Ski Mountaineering: Sprints
Donnerstag, 19. Februar, Finals um 13:55 / 14:15 Uhr: Ski Mountaineering (Skibergsteigen) feiert seine olympische Premiere – und der Sprint verspricht sofort Spektakel. Auch, weil der Schweiz Medaillen winken: Marianne Fatton reist als Sprint-Weltmeisterin 2025 an, bei den Männern gilt Jon Kistler nach WM-Bronze 2025 und starken Weltcup-Ergebnissen als heisser Kandidat.
8. Ski Freestyle: Skicross
Freitag, 20. Februar (Frauen), & Samstag, 21. Februar (Männer), Finals je um 13:10 Uhr: In Livigno geht es um alles, was diese Disziplin ausmacht: Risiko, Tempo und oft auch ein Quäntchen Chaos. Bei den Frauen darf Fanny Smith mit einer Medaille liebäugeln, bei den Männern reist die Schweiz immerhin mit dem Olympiasieger 2022 und amtierenden Weltmeister an: Ryan Regez.
9. Curling: Finals
Samstag, 21. Februar, 19:05 Uhr (Männer) & Sonntag, 22. Februar, 11:05 Uhr (Frauen): Die Mixed-Doppel-Konkurrenz beginnt schon am 4. Februar und damit 2 Tage vor der Eröffnungsfeier. Die geschlechtergetrennten Entscheidungen fallen zum Ende der Spiele. Die Swiss-Curling-Formationen gehören an Weltmeisterschaften & Olympischen Spielen jeweils zu den Mitfavoriten; 2022 bei Olympia verpassten Silvana Tirinzoni und Co. Bronze nur knapp.
10. Eishockey: Finals
- Donnerstag, 19. Februar, 19:10 Uhr: In den bisherigen 7 Austragungen des Frauenfinals jubelten nur Kanada (7-mal) und die USA. Wer behält heuer die Oberhand? Fakt ist: Das Niveau ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Die Schweizerinnen gehören als Nummer 3 der Weltrangliste zu den Medaillenanwärterinnen.
- Sonntag, 22. Februar, 14:10 Uhr: Gibt es ein hochkarätigeres sportliches Schlussbouquet als der Männerfinal im Eishockey? Das Endspiel in Mailand garantiert eine sagenhafte Dichte an Superstars. Zum ersten Mal seit 2014 sind die Besten der Besten, die Profis der NHL, mit von der Partie.