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OL-Weltcupstart im Tessin Aebersold und Co.: Grosse Ziele rund um die Piazza Grande

Ein 16-köpfiges Schweizer Team eröffnet die OL-Saison im Tessin. Alle drei Sprint-Wettbewerbe gibt's live bei SRF.

Der Auftakt in die neue Weltcupsaison im Orientierungslauf steht vor der Tür. Und hat aus Schweizer Sicht gleich ein Highlight zu bieten: Von Freitag bis Sonntag stehen im Tessin rund um die Piazza Grande in Locarno drei Sprint-Weltcups auf dem Programm. 245 OL-Profis aus 31 Nationen sind für den Einzelsprint gemeldet.

Live-Hinweis

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Den OL-Weltcup in Locarno sehen Sie in der SRF Sport App wie folgt:

  • Freitag, 15:30 Uhr: Sprint Frauen und Männer (auch auf SRF zwei)
  • Samstag, 16 Uhr: Sprint-Staffel (nach Unihockey auch auf SRF zwei)
  • Sonntag, 13 Uhr: Knock-out-Sprint (auch SRF info)

Aebersold: Eigentlich in Topform ...

Das 16-köpfige Schweizer Team blickt dem Weltcupauftakt mit grosser Vorfreude und hohen Ambitionen entgegen. Allen voran Simona Aebersold, Gesamtweltcupsiegerin der letzten beiden Saisons: «Es ist nicht einfach, die Erwartungen haben sich von Jahr zu Jahr gestapelt. Es tut mir gut, dass ich Druck habe – von aussen, aber auch von mir. Dass ich etwas erreichen muss.»

Zugleich schraubt Aebersold die Erwartungen etwas herunter. Eine kürzlich erlittene Erkältung habe sie etwas ausgebremst. Trotz des unklaren Formstands will die Bernerin auch diese Saison wieder prägen. Eine Verletzung habe die 28-Jährige gezwungen, vermehrt auf dem Velo zu trainieren. Nicht zu Aebersolds Nachteil: Ihre persönliche Bestzeit über 10 Kilometer pulverisierte sie Ende Februar.

Polsini will nachdoppeln, Hubmann in die Top 10

Tino Polsini, der den letzten KO-Sprint am Weltcup-Finale 2025 gewinnen konnte, hebt hervor: «Die Erwartungen meinerseits sind ein wenig gewachsen. Ich bin zuversichtlich, dass ich vorne mitreden kann, denn ich habe mich geländespezifisch und mental gut vorbereitet.»

Mit 43 Jahren erlebt Routinier Daniel Hubmann zum x-ten Mal einen Saisonstart. Das vermag seine Vorfreude indes nicht zu bremsen: «Die Anspannung ist immer noch da. Es reizt mich immer noch.» Er trete im Tessin sicher nicht mehr als Favorit an. Im Sprint seien die jüngeren Kontrahenten in Sachen Tempo zu sehr im Vorteil. Doch dank der Erfahrung definiert Hubmann die Top 10 als sein Ziel.

Radio SRF 1, Morgengespräch, 22.04.2026, 06:15 Uhr ; 

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