Der Krieg im Nahen Osten nimmt auch Einfluss auf die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) werde «die Auswirkungen auf den Ablauf der Spiele, insbesondere auf die Anreise» bewerten, hiess es in einem Statement wenige Tage vor der Eröffnung am Freitagabend in Verona.
«Wir stehen in engem Kontakt mit allen Delegationen, die an den Spielen teilnehmen, sowie mit anderen Interessengruppen», teilte das IPC mit. Während der Grossteil der 665 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits in Europa ist, beeinträchtigt die Schliessung des Luftraums über dem Kriegsgebiet die Ankunft einiger Delegationen.
Der Australier Michael Milton sitzt beispielsweise mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Katars Hauptstadt Doha fest. Es gebe «noch keinen Zeitplan» für die Weiterreise, sagte der alpine Skirennfahrer dem US-Rundfunksender NPR am Sonntag.
Das IPC versicherte, gemeinsam mit den Organisatoren «intensiv» daran zu arbeiten, «Lösungen für die Betroffenen zu finden».