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Bündner sucht neue Reize Tavasci wagt sich an den Paralympics auch an den Schiessstand

Luca Tavasci geht an den Paralympics in Milano Cortina neben dem Langlauf auch erstmals im Biathlon an den Start.

Luca Tavasci wagt sich an den Paralympischen Spielen in Milano Corina an eine neue Disziplin: Der 32-Jährige, der mit einer nicht ausgebildeten linken Hand geboren wurde, wird neben dem Langlauf auch erstmals im Biathlon teilnehmen.

Viel Zeit, sich die neue Disziplin anzueignen, blieb dem Bündner nicht – sein Entscheid sei erst im September des letzten Jahres gefallen. «Ich hatte eine schwierige Saison. Darum habe ich nach neuen Reizen und Impulsen gesucht und diese im Biathlon gefunden», so Tavasci, der 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking die Top 10 im Langlauf knapp verpasst hatte.

Seit dem Entscheid hat er sich intensiv darauf vorbereitet: «Das Training ist sehr komplex. Die grosse Herausforderung ist, ein perfektes Schussbild zu erreichen. Das ist eine reine Fleissarbeit mit sehr vielen Trockenübungen, um möglichst fehlerfrei zu schiessen – und nicht einfach draufloszuballern», erklärt Tavasci.

Ziele will er sich fürs Biathlon keine setzen. Im Langlauf allerdings strebt er bei seiner 3. Teilnahme den ersehnten Top-10-Platz an.

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