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Milano Cortina ist Geschichte Beste Ausbeute seit 2002 – Schweizer überzeugen an Paralympics

Die Schweizer Paralympics-Delegation ist in Milano Cortina so erfolgreich wie an Winterspielen lange nicht mehr.

Mit der Schlussfeier in der Curlinghalle von Cortina d'Ampezzo fanden die Paralympics 2026 einen würdigen Ausklang. Noch einmal durften sich Athletinnen und Athleten für ihre Leistungen feiern und den paralympischen Geist aufleben lassen.

Um 21:57 Uhr erklärte Präsident Andrew Parsons vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) das Ende der Spiele. Eine bunte Tanz- und Musikshow unter dem Titel «Italienisches Andenken» bildete den Schlussakkord. Um 22:08 Uhr erlosch dann auch das Paralympische Feuer in Mailand und Cortina.

«In einer Zeit, in der Kriegstrommeln und Flaggen zu überwiegen scheinen, sprachen wir gemeinsam von Frieden, Freundschaft, Respekt und Inklusion. Gegen die Bilder von Brutalität und Zerstörung haben wir die des fairen Wettbewerbs hochgehalten», erklärte Parsons. Bei der Teilnehmerzahl und der globalen Beachtung habe man neue Massstäbe gesetzt.

Cuche als Überflieger

Fahnenträger der Schweizer Delegation war Robin Cuche. Der Skifahrer drückte den Spielen aus Schweizer Sicht den Stempel auf. 4 der 6 Medaillen gingen auf sein Konto. Dafür gab es viel Lob, auch von Onkel Didier, der sich in der SRF-Sendung «Para-Graf» mit einer Grussbotschaft zu Wort meldete. «Im vierten Anlauf hat es endlich einmal geklappt. Das zeigt, was er für einen Durchhaltewillen Robin hat», sagte der Neuenburger.

Neben Cuche gewannen die Snowboarder Aron Fahrni und Fabrice von Grünigen bei ihren Paralympics-Premieren Edelmetall.

Zielsetzung übertroffen

Im Vorfeld hatte Swiss Paralympic 3 Medaillen als Ziel herausgegeben. Dieses wurde deutlich übertroffen. Mit je zweimal Gold, Silber und Bronze und drei Diplomen schnitt die Schweizer Delegation so erfolgreich ab wie seit 24 Jahren nicht mehr. 2002 in Salt Lake City hatte es 12 Medaillen geregnet.

«Sechs Medaillen zu gewinnen ist absolut aussergewöhnlich», sagte Chef de Mission Tom Reulein. Im Medaillenspiegel belegte die Schweiz den 14. Schlussrang.

Livestream auf srf.ch/sport, 15.03.2026, 20:25 Uhr ; 

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