- Robin Cuche gewinnt an den Paralympics in der Abfahrt der Kategorie stehend souverän die Goldmedaille.
- Théo Gmür und Emerick Sierro klassieren sich auf den Rängen 6 und 16.
- In der Kategorie sitzend scheiden Pascal Christen und Christophe Damas beide aus.
Bei seinen vierten Paralympics hat es für Robin Cuche endlich geklappt mit der ersehnten Medaille. Der 27-Jährige distanzierte in der Abfahrt die Konkurrenz und fuhr sogar direkt zu Gold. Bereits als zweiter Starter stellte Cuche vor den Augen von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eine Zeit auf, an welche die Konkurrenten nicht mehr herankamen.
Zittern musste der Neffe von Didier Cuche nur noch bei der Fahrt des Franzosen Arthur Bauchet. Dieser verlor allerdings bis ins Ziel auch 6 Zehntel auf den Schweizer. Bauchet durfte sich zumindest über Silber freuen, der Russe Aleksei Bugajew gewann Bronze.
Weitere Schweizer zurück
Mit dem Goldgewinn von Cuche hat die Schweiz die Ausbeute von den Paralympics 2022 bereits nach dem ersten Rennen übertroffen. Damals holte Théo Gmür in der Abfahrt Bronze, weitere Medaillen gab es nicht. In Cortina konnte er an diese Leistung nicht ganz anknüpfen. Der 29-Jährige fuhr auf den 6. Rang. Emerick Sierro klassierte sich bei seinem Paralympics-Debüt auf Platz 16.
In der Kategorie sitzend schieden beide Schweizer, Pascal Christen und Christophe Damas, aus.