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Reaktionen und Boykott Der schwierige Umgang mit Russlands Paralympics-Rückkehr

Bei Olympia durften russische Sportler nur als neutrale Athleten starten. Anders ist das bei den Paralympics.

Fahnen der Paralympics und Russlands.
Legende: War 2014 Austragungsort der Paralympics Russland. IMAGO/Kyodo News

Bei den Winter-Paralympics in Milano Cortina dürfen sechs Sportler aus Russland und vier aus Belarus erstmals seit Sotschi 2014 – und dem damaligen Staatsdoping-Skandal – mit eigener Flagge und Hymne antreten. Das hatte das Internationale Paralympische Komitee (IPC) kurz vor den Spielen angekündigt.

Dieser Entscheid sorgt für Unmut. So hatte die Ukraine bereits angekündigt, die Eröffnungsfeier zu boykottieren und verlangt zudem, dass ihre Fahne dort nicht wehen soll. So sollen auch Tschechien und Estland der Feier fernbleiben.

Für Italiens Sportminister Andrea Abodi hätte der Entscheid «einen bestürzenden Wert und eine bestürzende Bedeutung», sagte er gegenüber der Corriere della Sera. «Aber wir müssen die Regeln respektieren», betonte der Politiker.

Reaktion von Swiss Paralympic

Dieser Meinung sei auch Swiss Paralympic. «Gleichzeitig stehen wir der Teilnahme der zehn russischen und belarussischen Athletinnen und Athleten unter ihrer Landesflagge kritisch gegenüber», teilte Präsident Christof Bär gegenüber Keystone-SDA mit.

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