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Zusammenfassung 11. Etappe
Aus Sport-Clip vom 09.09.2020.
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11. Etappe der Tour de France Ewan erneut im Sprint erfolgreich – Sagan bestraft

  • Caleb Ewan (Lotto Soudal) gewinnt nach der 3. Etappe auch die 11. Etappe an der Tour de France im Schlusssprint.
  • Das Feld gibt den Ausreissern nur wenig Luft und sorgt so für ein ereignisarmes Teilstück von Châtelaillon-Plage nach Poitiers.
  • Peter Sagan (Bora-hansgrohe) rempelt beim Sprint Wout van Aert (Jumbo-Visma) an und wird zurückversetzt.

4 Kilometer vor dem Ziel kam erstmals Spannung in der 11. Etappe der Tour de France auf: Der Österreicher Lukas Pöstlberger (Bora-hansgrohe) griff an und wollte den Sprint-Spezialisten ein Schnippchen schlagen. Doch die Teams der starken Sprinter um Caleb Ewan, Sam Bennett (Deceuninck-Quickstep) oder Wout van Aert (Jumbo-Visma) schlossen die Lücke schnell wieder und lancierten so den erwarteten Schlusssprint.

Sagan für Rempler bestraft

Dieser Sprint verlief äusserst knapp und mit viel Kampf: Bora-Star Sagan stiess den Belgier Van Aert mit viel Körpereinsatz gefährlich zur Seite, der zweimalige Etappensieger reagierte mit einer ungehaltenen Geste. Die Jury versetzte Sagan später vom 2. Platz an das Ende der Spitzengruppe (Rang 85), womit der Slowake keine Punkte sammelte.

Ewan profitierte von diesem Rencontre und setzte sich schliesslich wenige Zentimeter vor dem zurückversetzten Sagan und dem Etappensieger vom Dienstag Bennett durch. Für Ewan war es der insgesamt 5. Etappen-Erfolg bei der wichtigsten Rundfahrt der Radprofis.

Zielfoto der 11. Etappe
Legende: Knappe Sache Die Entscheidung der 11. Etappe der Tour de France. SRF

Izagirre und Mühlberger mit Aufgabe

Die scheinbar einfache Etappe sorgte für Aufgaben im Feld: So zog sich der Spanier Ion Izagirre (Astana) eine blutende Platzwunde im Gesicht zu und konnte die Tour nicht fortsetzen. Auch der Österreicher Gregor Mühlberger aus dem Sagan-Team Bora-Hansgrohe musste wegen gesundheitlichen Problemen aufgeben. Keiner der 4 Schweizer setzte sich besonders in Szene. Die Favoriten im Gesamt-Klassement um Primoz Roglic (Jumbo-Visma) in Gelb erlebten einen ruhigen Tag.

So geht es weiter

Am Donnerstag steht die längste Etappe der diesjährigen Tour de France auf dem Programm (live ab 15:00 Uhr auf SRF zwei). Auf den 218 Kilometern von Chauvigny nach Sarran wird das Feld 4 Bergwertungen absolvieren, wobei der letzte Anstieg zum Suc au May Ausreissern eine Chance auf den Etappensieg bieten wird.

SRF zwei, sportlive, 10.9.2020, 15:00 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Planta  (upla)
    Dass während jeder Etappe historische Monumente gezeigt werden finde ich grundsätzlich gut. Dass aber bei jedem "Steinhaufen" neu auch die ehemaligen Besitzer aufgezählt werden, finde ich total unnötig. Wen interessiert das schon...und die, die das wirklich interessiert schauen kein Radsport. Also, weniger ist manchmal mehr.
  • Kommentar von Mathis Schlegel  (Jona)
    Marc Hirschi sollte jetzt auf die Bergwertung setzen. Er ist mit Abstand der Beste Bergfahrer der zur Zeit ersten 5 platzierten.
    Wie es die Franzosen in den letzten Jahren immer gemacht haben; die ersten 1-2 Bergwertungen des Tages gewinnen und dann sich zurückfallen lassen.