Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Auftakt zur Tour de Romandie Kostete eine Taube Bohli den Sieg?

Der Slowene Jan Tratnik gewinnt überraschend den Prolog der Tour de Romandie. Tom Bohli verpasst den Sieg knapp.

In der Kurve vor dem einzigen harten Aufstieg auf dem technisch anspruchsvollen Kurs durch Neuenburg geschah es: Eine Taube liess sich vor dem anbrausenden Tom Bohli auf der Strasse nieder. Der Schweizer musste leicht abbremsen und verlor etwas Schwung.

Video
Tierisches Hindernis für Bohli
Aus sportlive vom 30.04.2019.
abspielen

Ob dieser Zwischenfall dem 25-Jährigen den Sieg kostete? Bereits letztes Jahr hatte Bohli in Freiburg nur eine Sekunde zum Prolog-Sieg gefehlt. Nun waren es 71 Hundertstel.

Slowenischer Doppelsieg

Jan Tratnik und Vorjahressieger Primoz Roglic feierten auf der 3,87 km kurzen Strecke einen slowenischen Doppelsieg. 39 Hundertstel rettete Tratnik, für den es der erste Triumph auf World-Tour-Niveau war, vor seinem Landsmann ins Ziel.

Video
Tratnik: «Normalerweise schlägt mich Primoz»
Aus sportlive vom 30.04.2019.
abspielen

Stefan Küng hatte mehr Mühe als erwartet. Der Thurgauer, der mit Siegesambitionen ins Rennen gegangen war, drehte am Schluss auf, konnte die verhaltene Startphase und einen technischen Fehler aber nicht kompensieren. Er landete mit 5 Sekunden Rückstand auf dem 7. Platz.

Die weiteren Schweizer in den Top 100:

  • 20. Michael Albasini +8 Sekunden
  • 27. Silvan Dillier +9 Sekunden
  • 48. Mathias Frank +13 Sekunden
  • 65. Danilo Wyss +15 Sekunden
  • 71. Roland Thalmann +16 Sekunden
  • 87. Patrick Müller +19 Sekunden
  • 91. Sébastien Reichenbach +19 Sekunden
  • 95. Simon Pellaud + 20 Sekunden

Zwei Fahrer verletzen sich im Zielraum

Box aufklappenBox zuklappen

Für den Südafrikaner Jacques Janse van Rensburg ist die Tour de Romandie bereits nach dem Prolog zu Ende. Der Teamkollege des Berners Gino Mäder bei Dimension Data brach sich bei einem Sturz das rechte Schlüsselbein und fällt rund vier Wochen aus. Van Rensburg zog sich die Verletzung unmittelbar nach dem Zielstrich zu, als er eine über die Strasse führende Stromleitung überquerte. An der gleichen Stelle erwischte es auch den Neuseeländer Sam Bewley, der bei der Streckenbesichtigung zu Fall kam.

So geht es weiter

Die 1. Etappe führt am Mittwoch über 168 km und einige Schlaufen von Neuenburg nach La Chaux-de-Fonds. Fünf Bergwertungen der 2. Kategorie stehen auf dem Programm. Dennoch könnte am Tag der Arbeit die Stunde der Sprinter schlagen, ist doch die Zielpassage flach.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.04.2019, 16:00 Uhr

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von YB Fan  (Hopp YB)
    War das ein Fahrfehler von Imhof, wie es im Bericht heisst? scheint mir nicht so.
    1. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Der Mann heisst Küng, nicht Imhof. Und natürlich war es ein Fahrfehler etwa 500 Meter vor dem Ziel.
    2. Antwort von Joram Pollak  (chuelidokter)
      definitiv ein fahrfehler, wenn er die kurve zu direkt anfährt und in der ausfahrt den randstein oder eine abschrankung touchiert
    3. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Reto Derungs In der Zusammenfassung sieht man als 2.Fahrer Claudio Imhof, welcher "YB Fan" erwähnt.
      @YB Fan Denke auch eher, dies war nicht unbedingt ein Fahrfehler von Imhof. Das Hinterrad rutscht ihm weg & fragt sich ob der Defekt unmittelbar zuvor geschah. Imhof verliert mit dem Radwechsel rund 20 Sekunden, er klassiert sich mit einem Rückstand von gut 25 Sekunden. Eine Platzierung in den Top 10 wäre in Reichweite gewesen.
  • Kommentar von Matthias Currat  (Matthias Currat)
    Lieber eine Stumme am Fernsehen als eine Taube im Rad ... ich denke, sowas kann durchaus eine Sekunde kosten. Schade, aber saubere Leistung von Tom Bohli, Hopp Schwiiz! :-)