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Critérium du Dauphiné Froome, Dumoulin und Co.: Der grosse Formtest der Tour-Favoriten

In den französischen Alpen startet am Sonntag die erste von zwei Hauptproben für die Tour de France.

Tom Dumoulin und Chris Froome (hier an der TdF 2018) suchen am Critérium du Dauphiné ihre Form.
Legende: Vorfreude auf die Tour de France Tom Dumoulin und Chris Froome (hier an der TdF 2018) suchen am Critérium du Dauphiné ihre Form. imago images

Bei der Vorbereitung zur Tour de France spaltet sich seit Jahren die Radsport-Welt. Die eine Hälfte wärmt sich an der Tour de Suisse auf, die andere direkt in Frankreich am Critérium du Dauphiné.

«Vorteile» gibt es dabei meist für den Dauphiné, der am Sonntag in Aurillac beginnt. Auch 2019: Mit Chris Froome, Nairo Quintana, Tom Dumoulin, Richie Porte, Romain Bardet oder Thibaut Pinot (mit Sébastien Reichenbach als Helfer) stehen eine ganze Reihe von Tour-Favoriten am Dauphiné-Start. Gleich 13 Bergwertungen warten an den ersten beiden Tagen auf die Fahrer.

Wo stehen Froome und Dumoulin?

Besonders gespannt darf man auf Froome und Dumoulin sein. Der Engländer hat in dieser Saison noch keine Stricke zerrissen, der Niederländer feiert nach seinem vorzeitigen Giro-Out sein Comeback.

Zu Ende geht der Dauphiné übrigens am nächsten Sonntag in Champéry im Wallis. Bei der Tour de Suisse, wo Geraint Thomas seine Form perfektionieren will, läuft gleichzeitig die 2. Etappe im Emmental. Die Schweiz wird sich somit rühmen können, die perfekte TdF-Vorbereitung ermöglich zu haben.

Legende: Video Das war die Tour de France 2018 – mit Thomas als Sieger abspielen. Laufzeit 04:12 Minuten.
Aus sportpanorama vom 29.07.2018.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Es ist eben schon traurig, dass Chris Froome am Start ist. Er wurde positiv auf Doping getestet und nicht gesperrt. Es zeigt, dass die Strukturen im Radsportverband korrupt sind. Das ist sehr schade für diesen an sich so faszinierenden Sport. Seit 2016 darf der bekannte spanische Dopingarzt Fuentes wieder praktizieren und ist unter anderem für Froom tätig. Fuentes wird es schon wieder schaffen, dass Chris Froom an der Tour de France in einer ausgezeichneten Verfassung ist.
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    1. Antwort von Marc Büchel  (Marc)
      Du weisst, dass es sich beim von dir angesprochenen Doping um Salbutamol handelte (den Wirkstoff, den man in Ventolin findet). Bei Froome konnte ein um maximal Faktor 2 überschrittener Wert festgestellt werden. Interessant in diesem Zusammenhang: Ein Sprühstoss von einem Ventolin Spray führt bereits zur Hälfte des von der WDA maximal zulässigen Werts, sprich das doppelte des zulässigen Maximalwerts zu erreichen, geschieht bereits nach vier Sprühstössen.
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    2. Antwort von Marc Büchel  (Marc)
      @SRF
      500 Zeichen bei einer Kommentarfunktion sind einfach zu wenig :(

      Jeder der selbst Asthma hat, weiss wie schnell man am Punkt ist an dem man vier Sprühstösse Ventolin intus hat. Vor allem wenn man noch Leistungs- geschweige denn Hochleistungssport betreibt.

      Ich will Froome auf keinen Fall in Schutz nehmen, denn seine Leistungen sind schon extrem an der Grenze dessen was noch glaubwürdig ist. Nichtsdesto tortz sollte man verstehen wie restriktiv die Antidopingesetze sind.
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    3. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Ja, der Dopingfall Froom. Froomes Salbutamolwert von 1920 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) lag 920 Nanogramm über dem erlaubten Wert. Er wurde dann rechnerisch auf 1429 ng/ml korrigiert (legal). Zwei Monate nach dem Dopingfall Froome hat die Wada ein neues Reglement erlassen. Illegalerweise wurde das neue Reglement rückwirkend auf den Fall Froom angewendet. Aber auch so blieb er immer noch über 200 ng/ml über dem Grenzwert. Jeder andere Athlet wäre gesperrt worden.
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