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Maximilian Schachmann bei einem seiner Etappensiege im Baskenland.
Legende: Erfolgsfahrer Maximilian Schachmann bei einem seiner Etappensiege im Baskenland. imago images
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Deutsche Radfahrer im Aufwind Neue Männer fahr'n durchs Land

Mit einer neuen Generation von Fahrern greift der deutsche Radsport wieder einmal nach den Sternen.

Der Radsport in Deutschland befindet sich einmal mehr im Aufwind. Einerseits mit starken Resultaten wie zuletzt durch Rang 2 von Nils Politt bei Paris-Roubaix, anderseits auch von der medialen Beachtung her. Mit den Events von Frankfurt und Hamburg gibt es mittlerweile 2 Eintagesrennen in der World Tour, zudem etabliert sich auch die wieder ins Leben gerufene Deutschland-Tour in ihrem zweiten Jahr immer mehr. Die Jahre der Doping-Depression scheinen einmal mehr weit weg zu sein.

Ein Trio auf dem Weg nach oben

Für Furore sorgen neben Politt aktuell drei Fahrer aus dem Team Bora-hansgrohe, die sich längst aus dem Schatten von Superstar Peter Sagan gelöst haben: Kletterer Emanuel Buchmann, Sprinter Pascal Ackermann und Allrounder Maximilian Schachmann.

In den Ardennen-Klassikern liegt der Fokus vor allem auf Schachmann. Der 25-jährige Berliner (mit Schweizer Wohnsitz am Bodensee) hat zuletzt bei der Baskenland-Rundfahrt mit 3 Etappensiegen geglänzt. In der Gesamtwertung wurde Schachmann erst in den Bergen von der Spitze verdrängt – durch Teamkollege Buchmann.

Fehlt noch die Erfahrung?

«Das Gold Race, glaube ich, liegt mir. Ich muss aber sehen, wie ich mit der Länge klarkomme. Mir fehlt noch ein bisschen die Erfahrung», sagt Schachmann mit Blick auf das 265,7 km lange Rennen vom Sonntag.

Bei der Flèche Wallonne steche der Schlussanstieg «Mur de Huy» heraus, Lüttich-Bastogne-Lüttich sei der schwerste der drei Klassiker: «Die Länge, die Anstiege, die Höhenmeter, die zu bewältigen sind. Aber auch das traue ich mir zu», so der Deutsche.

TV-Hinweis

Verfolgen Sie das Gold Race am Sonntag ab 14:50 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Video
Aus dem Archiv: 2018 siegt Valgren am Gold Race
Aus Sport-Clip vom 15.04.2018.
abspielen

Sendebezug: srf.ch/sport, Livestream, 14.04.2019, 14:30 Uhr.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Lorenzo Ancona  (Lyrikliebhaber)
    Schön, dass hier im Titel das Wort "fahren" gebraucht wird. SRF verwendet zuletzt inflationär das Wort "rasen". Formel-1-Fahrer, Motopiloten, Ski-Cracks, ja gar Radfahrer "rasen" zum Sieg. Heute auch im Live-Hinweis zum Gold Race. Das Wort ist a) beim Radsport mit km/h-Schnitten von 40 oder 50 falsch, b) negativ besetzt und c) ganz einfach schlechter Boulevard. Die Konkurrenz-Sites in diesem Bereich verwenden es kaum.
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