Vor einem Jahr rollten beim Gold Race Tadej Pogacar, Remco Evenepoel und Mattias Skjelmose gemeinsam dem Ziel entgegen. Völlig überraschend hatte im Sprint der Däne Skjelmose die Nase vorn.
Aufgrund seines Siegs gehört Skjelmose auch heuer zum Favoritenkreis. Weil Pogacar auf einen Start verzichtet, richtet sich der Fokus aber vor allem auf Evenepoel. «Ich werde motiviert sein, nicht aus Rache, sondern einfach, weil ich dieses einzigartige Rennen gewinnen will, das oft von zahlreichen Wendungen geprägt ist», sagte er dem belgischen Sender VRT.
Entscheidung am Cauberg?
Der Kurs ist auf den Olympiasieger zugeschnitten. Das Rennen führt von Maastricht über 257 km und zahlreiche, kurze Anstiege nach Berg en Terblijt. Der legendäre Cauberg wird insgesamt drei Mal befahren, zuletzt 1,7 km vor dem Ziel. Wer hier eine Lücke aufreissen kann, hat beste Chancen, diese bis ins Ziel zu verteidigen.
Auch sechs Schweizer stehen in der Provinz Limburg an der Startlinie. Mauro Schmid, Jan Christen und Marc Hirschi darf man dabei besonders auf der Rechnung haben.