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Heftige Bergetappen warten Jetzt geht der Giro erst richtig los

Nach gut der Hälfte der Rundfahrt werden am Giro d'Italia die Tage der Kletterer eingeläutet. Es warten happige Etappen.

Unmittelbar, nachdem sich Caleb Ewan den Sieg auf der 11. Etappe im Massenspurt geholt hatte, gab er bekannt, aus dem Giro auszusteigen. Mit gutem Grund: In den kommenden Tagen werden die Sprint-Spezialisten in den Hintergrund rücken.

Gut möglich, dass noch weitere von ihnen vorzeitig aussteigen. Während die schweren Fahrer in den anstehenden Bergetappen leiden werden, bietet sich den Kletterern auf der anderen Seite die Chance, den Giro neu zu lancieren.

  • Es geht in die Alpen

Die zweite Giro-Woche endet mit den ersten happigen Bergetappen dieser Rundfahrt. Während die 13. Etappe mit einem über 30 Kilometer langen Aufstieg zum Lago Serru endet, warten am Tag danach auf verhältnismässig kurzen 131 Kilometern gleich 5 Bergpreise.

Den zweiten Ruhetag müssen sich die Fahrer verdienen. Auf dem Terrain der Lombardei-Rundfahrt gilt es auf dem Weg nach Como 232 Kilometer zu absolvieren.

Radfahrer bei einer Kirche
Legende: Vertrautes Terrain auf der 15. Etappe Der Passo del Ghisallo mit der Schutzpatronin der Radrennfahrer, der «Madonna del Ghisallo», steht an der Lombardei-Rundfahrt seit jeher im Programm. imago images
  • Nach dem Ruhetag ist vor der Königsetappe

Die letzte Giro-Woche wird sogleich mit der Königsetappe eingeläutet: Diese führt über den 2618 Meter hohen Gaviapass, dem ersten Berg der höchsten Kategorie, sowie den legendären Mortirolo, bei dem ultrasteil fast noch untertrieben ist.

Sollte sich danach im Gesamtklassement die Spreu vom Weizen noch nicht getrennt haben, verbleiben noch einige Gelegenheiten, um für eine Zäsur zu sorgen. Den Fahrern stehen drei weitere Bergankünfte bevor. Insbesondere die vorletzte Etappe mit dem 2047 Meter hohen Manghenpass hat es noch einmal in sich.

  • Drama in Verona?

Entschieden wird der Kampf um die «Maglia rosa» aller Voraussicht nach erst am letzten Tag. Das abschliessende Einzelzeitfahren ist mit 17 Kilometern zwar verhältnismässig kurz, beinhaltet mit dem Toricelle aber einen knackigen Anstieg.

Man darf gespannt sein – Happy End oder Drama in Verona?

Arena di Verona.
Legende: Arena di Verona Bei diesem Amphitheater endet der 102. Giro d'Italia. Ob das abschliessende Zeitfahren das Gesamtklassement noch einmal umkrempelt? imago images

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 14.05.2019, 18:00 Uhr.