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Triumph in Siena: Van der Poel gewinnt Strade Bianche
Aus sportheute vom 06.03.2021.
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Küng bester Schweizer Überlegener van der Poel gewinnt die Strade Bianche

  • Mathieu van der Poel entscheidet die 15. Ausgabe der Strade Bianche für sich.
  • Der Niederländer setzte sich kurz vor dem Ziel von seinen letzten Verfolgern ab.
  • Stefan Küng fährt als bester Schweizer auf Rang 34.

Mathieu van der Poel war zum Auftakt der Frühjahrsklassiker in Italien nicht zu schlagen. Der 26-jährige Niederländer gewann die Strade Bianche vor dem Franzosen Julian Alaphilippe und dem Kolumbianer Egan Bernal.

Die Entscheidung im 184 Kilometer langen Rennen mit Start und Ziel in Siena fiel wenige hundert Meter vor dem Ziel, als Van der Poel im letzten Aufstieg unwiderstehlich antrat und seine verbliebenen Mitfahrer stehenliess. Der Rückstand von Alaphilippe und Bernal betrug im Ziel 5 respektive 20 Sekunden.

Vorjahressieger verpasst Podium

Wer die Podestplätze unter sich ausmachen würde, zeichnete sich rund 12 Kilometer vor dem Ziel ab, als sich die drei Podestfahrer auf dem letzten Schotterabschnitt von einer 7-köpfigen Spitzengruppe absetzen konnten, in der auch Vorjahressieger Wout van Aert Unterschlupf gefunden hatte. Der Belgier, der zuvor bei 3 Teilnahmen 3 Mal aufs Podest gefahren war, verpasste in diesem Jahr als 4. erstmals das Podest.

Die Schweizer hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Stefan Küng fuhr mit 6:43 Minuten Rückstand als bester Schweizer auf Rang 34. 8 Sekunden dahinter folgte Mauro Schmid auf Platz 44. Der 21-jährigen Nachwuchshoffnung gelang damit ein ansprechendes Debüt auf der World Tour.

Niederländischer Sieg auch bei den Frauen

Auch im Frauen-Rennen stand eine Niederländerin zuoberst auf dem Podest. Chantal van den Broek-Blaask setzte sich im 136 Kilometer langen Rennen vor Elisa Longo Borghini (ITA) und der Weltmeisterin Anna van der Breggen (NED) durch.

Die Siegerin griff wenige Kilometer vor dem Ziel mit Longo Borghini an und hängte sich ans Hinterrad der Italienerin. Im Schlussaufstieg erfolgte dann ihre entscheidende Attacke. Elise Chabbey fuhr als beste Schweizerin auf Rang 19, Marlen Reusser wurde 27.

Chantal van den Broek-Blaak siegt bei den Frauen
Aus Sport-Clip vom 06.03.2021.

SRF info, sportlive, 06.03.2021, 15:15 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Beate Bongartz  (Beate)
    Wow, die Zusammenfassung der Frauen ohne Kommentar. Ihr gebt euch auch keine Mühe es besser zu machen als die UCI.
  • Kommentar von Peter Winkler  (Peter Winkler)
    Jetz bleibt Schurter wirklich nur noch die Hoffnung, dass van der Poel dem Start am Olympiarennen der Mountainbiker fernbleibt, ansonsten bleibt für ihn und die Konkurrenz bestenfalls noch der Kampf um die Silbermedaille. Dieser van der Poel ist ein wirklicher Alleskönner, ob Quer, MTB oder eben auch Strasse. Übrigens das einzigartige technische Können von ihm im Gelände, kannst du dir mit keinem Dopingmittel der Welt aneignen.
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Gleich noch so ein Kandidat wie die liebe Therese Johaug! Die gehören ins genau gleiche Boot!
    Augen zu und gut ist!
    Der trainiert sicher auch viel mehr, sein Material ist hochüberlegen, seine physionomie ist ganz besonders , hebt sich ab von allen anderen Athleten und er ist ein Jahrhunderttalent.. Von wegen!
    In zwei Wochen werde ich Kaiser von Japan
    1. Antwort von Marc Herzer  (mahe)
      Man hat das Gefühl, dass sobald jemand eine gute Leistung erbringt, er immer gleich gedopt ist. Aber dementsprechend wird auch viel getestet. Aber wenn sowieso alle Gewinner gedopt sind, warum bringen Sie dann nicht einfach Beweise? Ihrer Meinung nach wäre es ja so einfach: Gewinner = gedopt. Aber bloss nicht, wenn ein/e Schweizer/in auf dem Podest steht.
      Übrigens: Van der Poel ist nicht erst seit gestern bekannt, sondern seit mehreren Jahren, und Rennen wie diese sind auf ihn zugeschnitten.
    2. Antwort von Ueli Roschi  (Veloueli)
      Ich teile ihre Bedenken vor allem bei Johaug. Ich kenne sonst keine Sportart wo eine Frau bei den Männern unter den besten 30 wäre. Erinnert mich stark an L. Armstrong. Für van der Poel kann ich mich nicht verbürgen, aber er ist ja nicht wie Johaug das ganze Rennen alleine voraus gewesen. Klassiker werden oft so gewonnen.