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Legende: Video Renn-Zusammenfassung Paris-Roubaix abspielen. Laufzeit 03:38 Minuten.
Aus sportpanorama vom 14.04.2019.
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Küng Elfter bei Paris-Roubaix Im Sprint hängt Gilbert Politt ab

Philippe Gilbert gewinnt im Alter von 36 Jahren erstmals Paris-Roubaix. Der Belgier war auf den letzten Metern unwiderstehlich.

Mit dem Sieg bei der 117. Austragung von Paris-Roubaix hat Philippe Gilbert nun seinen 5. Monuments-Triumph im Trophäenschrank. Nach der Lombardei-Rundfahrt (2009/2010), Lüttich-Bastogne-Lüttich (2011) sowie der Flandern-Rundfahrt (2017) setzte sich der Quick-Step-Fahrer erstmals auch in der «Hölle des Norden» durch.

Einzig Rang 1 bei Mailand-Sanremo fehlt dem Weltmeister von 2012 noch. Auch bescherte der 36-jährige Routinier Belgien den Premieren-Saisonsieg bei einem Klassiker.

Sagan: Erst aktiv, dann machtlos

Wie vor einem Jahr, als Peter Sagan vor Silvan Dillier das Ziel erreicht hatte, gab es am Schluss einen Zweier-Sprint. Gilbert liess nach 257 km bei der Entscheidung auf der legendären offenen Rennbahn von Roubaix dem 25-jährigen Deutschen Nils Politt keine Chance. Dritter wurde mit Yves Lampaert ein weiterer Belgier.

Legende: Video Gilbert nach 257 km mit dem besten Antritt abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
Aus sportlive vom 14.04.2019.

Die vorentscheidende Szene ereignete sich 14 Kilometer vor dem Ziel, als der erstaunliche Politt aus einer 5-köpfigen Spitzengruppe heraus angriff. Kapitulieren musste dabei unter anderen Peter Sagan. Der Vorjahressieger hatte zuvor das Rennen kontrolliert, gut 50 Kilometer vor dem Ziel das Finale lanciert und in der Folge zahlreiche Angriffe seiner Gegner gekontert. Doch der der Slowake verpuffte offenbar zu viele Kräfte, am Ende blieb ihm Platz 5.

Küng: Ein achtbarer 11. Rang

Stefan Küng hinterliess durchaus einen guten Eindruck, obschon er sein angestrebtes Ziel – die Top 10 – verfehlte. Der Thurgauer gehörte der ersten grösseren Verfolgergruppe an und erreichte das Ziel als Elfter. Wie die Mitfavoriten Greg van Avermaet und John Degenkolb hatte Küng den Anschluss bei Sagans Tempoverschärfung 50 Kilometer vor dem Ziel verpasst.

Kein Rennglück hatte Silvan Dillier, der im Vorjahr mit Platz 2 geglänzt hatte. Der Aargauer hatte schon früh einen Defekt zu beklagen und spielte in diesem Jahr keine Rolle.

Sendebezug: srf.ch/sport, Web-only-Livestream, 14.04.2019 14:30 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Küng und Dillier haben wieder nichts gezeigt. Küng muss sich steigern, die Classiquesaison geht zur Neige und bisher war er als Captain eine komplette Fehlbesetzung. Bei den Rundfahrten hat er auch nichts verloren, da er in den Bergen schwach ist. Nur mit einem CH-Meistertitel im Zeitfahren kann man keine Karriere begründen. Die Schweiz hat zur Zeit die schwächste Phase im Strassenrennpsort seit Jahrzehnten und ich zweifle auch daran, dass der viel bejubelte Hirschi Besserung bringen wird.
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    1. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      "wieder nichts gezeigt" - der 11.Rang von Stefan Küng fällt nicht in ihre negative Einordnung. Ohne Renommé wird ein Fahrer nicht (Co-)Captain eines Profiteams. Sie scheinen jenes nicht zu kennen. Nach ihrer Aussage Hr.Kohler, würden bei Rundfahrten nur Bergfahrer mittun. Küng hat in dieser Saison bislang einen Zeitfahr-Sieg (Rundfahrt) auf seinem Konto. Die sehr guten Resultate von Marc Hirschi in dieser Woche ignorieren sie bzw. haben keine Kenntnis davon.
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  • Kommentar von Heinz Schweizer  (Heiri)
    Bessere Schlagzeile wäre: Gilbert schlägt im Sprint starken Politt. Schließlich hat der deutsche Fahrer auf den Pavés dafür gesorgt, dass Peter Sagan abgehängt wurde.
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    1. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Ja, es ist aber Politt nur gelungen Sagan abzuhängen weil Gilbert es vorher etliche Male versucht hat und Peter Sagan damit den Schneid abgekauft hat. Es war aber auf jeden Fall ein tolles Rennen mit einem verdienten Sieger.
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