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Porte entreisst Küng das Gelbe Trikot
Aus sportaktuell vom 13.06.2018.
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Leaderwechsel an der TdS Küng verliert Gelbes Trikot an Porte

  • Der rund 20 km lange Schlussanstieg hinauf nach Leukerbad war zu viel: Stefan Küng verliert nach 4 Tagen in Gelb sein Leadertrikot an Richie Porte (Au).
  • Der Sieg auf der 156 km langen 5. Etappe geht an Diego Ulissi (It).
  • Am Donnerstag muss mit dem Furkapass (2429 M.ü.M) das Dach der diesjährigen Tour de Suisse überwunden werden.

Knapp 6 km vor dem Ziel war es um das Leadertrikot von Stefan Küng geschehen. Der Ostschweizer hatte zuvor noch einmal alle Reserven mobilisiert, nun musste er kurz vor der Ankunft in Leukerbad abreissen lassen. Er verlor am Ende mehr als 3 Minuten auf die Besten des Tages.

Zum gleichen Zeitpunkt hatte Mikel Landa einen Angriff lanciert und schien die Etappe solo zu gewinnen. Doch die Verfolger konnten noch einmal reagieren und stellten den spanischen Ausreisser 300 Meter vor dem Ziel. So kam der Italiener Diego Ulissi im zähen Schlusssprint zum Sieg.

Im Gesamtklassement führt neu der Australier Richie Porte 20 Sekunden vor den zeitgleichen Niederländern Wilco Keldermann und Sam Oomen.

Das Klassement der 5. Etappe

  • 1. Diego Ulissi (It) 3:37:31
  • 2. Enric Mas Nicolau (Sp), gleiche Zeit
  • 3. Tom-Jelte Slagter (Ho), gleiche Zeit

Das Gesamtklassement

  • 1. Richie Porte (Au) 17:03:53
  • 2. Wilco Kelderman (Ho) +20
  • 3. Sam Oomen (Ho) +20

So geht es weiter

Am Donnerstag steht die Königsetappe auf dem Programm. Das Teilstück führt über 186 km von Fiesch nach Gommiswald. Zu überwinden sind dabei 2 Bergpreise der höchsten Kategorie, wobei der Furkapass gleichzeitig auch das Dach der diesjährigen Schweizer Landesrundfahrt bildet. Nach dem Furkapass wartet noch der Klausenpass, dann geht es über Glarus zum Zielort Gommiswald.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.06.2018, 15:40 Uhr.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Müller  (Armstrong)
    Das Stimmt! Leider wird der Radsport viel zu wenig Unterstützt! Wegen der Fussball WM steht die ganze Welt still! 100 von Millionen werden für Frisuren und Tattoos und Augsbrauen ausgegeben! Hab noch nie ein Radfahrer gesehn der den Sterbenden Schwann macht, die stehen auf und fahren weiter!
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Der beste Schweizer liegt auf Platz 16, es hat nicht einen einzigen Jungprofi aus der CH am Start. Bald werden nur noch Küng und Dillier übrig bleiben, Frank hat sich nie weiterentwickelt und ist zu vernachlässigen. Radrennen sind etwas für echt toughe Jungs, die nicht wie die Fußballer primär mit ihren Frisuren und Tatoos beschäftigt sind. Deswegen wird der Radrennsport in der Schweiz aussterben.
    1. Antwort von Preben Zwei  (PrebenZwei)
      meinen Sie mit "tough", dass sie viele Dopingmittel vertragen? Und: was hat das mit der Schweiz zu tun?
    2. Antwort von Si Mon  (Simen)
      Sébastien Reichenbach haben sie vergessen!
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Bravo Stefan Küng für die tollen Leistungen an der TdS! Es war "viel mehr" als wir erwarten durften!