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Zusammenfassung Lüttich-Bastogne-Lüttich
Aus Sport-Clip vom 24.04.2022.
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Letzter Frühjahrsklassiker Evenepoel triumphiert in Lüttich – Hirschi in Top 10

Der Belgier Remco Evenepoel entscheidet Lüttich-Bastogne-Lüttich solo für sich. Marc Hirschi fährt auf Platz 9.

Remco Evenepoel hat auf eindrückliche Art und Weise die 108. Ausgabe von Lüttich-Bastogne-Lüttich und damit sein erstes Radsport-Monument gewonnen. Der Belgier attackierte rund 30 km vor dem Ziel in der Côte de la Redoute und setzte sich von den weiteren Favoriten ab. Seinen Vorsprung vermochte er auch in den letzten beiden Anstiegen souverän zu verteidigen. Mit 22 Jahren und 89 Tagen ist er beim Ardennen-Klassiker der jüngste Sieger seit 1968.

Im Sprint der ersten grösseren Verfolgergruppe, die Lüttich nach 257,5 Kilometern mit fast 50 Sekunden Rückstand auf Evenepoel erreichte, sicherte sich Quinten Hermans (Intermarche) den 2. Rang. Wout van Aert (Jumbo-Visma) sorgte beim Heimrennen als Dritter für einen belgischen Dreifachsieg.

Marc Hirschi zeigte ein gutes Rennen und fuhr im Feld der Favoriten immer vorne mit. Der Berner (UAE Team Emirates) erreichte das Ziel mit der ersten Verfolgergruppe und klassierte sich als bester Schweizer zeitgleich mit Hermans auf dem 9. Rang.

Alaphilippe fällt bei Massensturz aus der Entscheidung

Das Rennen wurde von einem Massensturz gut 62 Kilometer vor dem Ziel überschattet. Betroffen war mit Weltmeister Julian Alaphilippe auch einer der Favoriten. Der Franzose, der mit der Ambulanz ins Spital abtransportiert werden musste, war nach seinem schweren Sturz bei Bewusstsein. Später gab sein Team Quick-Step bekannt, dass der Doppelweltmeister eine Schulterblatt-Fraktur sowie einen Pneumothorax erlitten habe.

Van Vleuten eine Klasse für sich

Bei den Frauen setzte sich Annemiek van Vleuten durch. Die Niederländerin nahm ihrer Konkurrenz 43 und mehr Sekunden ab. Nach 2019 war es ihr 2. Triumph beim Klassiker. Die Schweizerinnen konnten nicht mit der Spitze mithalten. Marlen Reusser verlor auf den 142 km rund 3 Minuten auf die Siegerin und wurde 21. Elise Chabbey beendete das Rennen auf Rang 29 (4:49 Minuten zurück).

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«Ein hartes Rennen» – Reusser und Chabbey (frz.) nach dem Rennen
Aus Sport-Clip vom 24.04.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 52 Sekunden.

SRF zwei, sportlive, 24.04.2022, 14:30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Conca  (DCo)
    Gute Leistung von Hirschi; zwei Dinge sollten seine Betreuer noch mit ihm durchgehen: Wieder mehr Mut am Schluss und dann die Interviews...
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Evenepool ist eines der suspekten jungen Talente im Radsport, auch einer der überall grosse Leistungen erbringt und das mit 22 Jahren und das nach seinem damaligen Horrosturz. Der Radsport ist aus meiner Sicht immer noch mit ein paar übermenschlichen 600 Watt Tretern verseucht.
    1. Antwort von Andre Da Silva  (DaSilva)
      Und was genau meinen sie mit "600 Watt Tretern"? Wissen sie überhaupt noch was sie Tag ein Tag aus schreiben Herr Gisler? 600 Watt an sich sind nicht viel, interessantere Werte sind die W/kg oder NP. Sein schwerer Sturz ist mittlerweile fast 2 Jahre her, danach dauerte es einige Zeit bis er wieder gute Resultate ablieferte.
    2. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Bitte bleiben sie doch auf dem Wasser dann schreiben sie wenigstens keinen "Stuss" zusammen.
    3. Antwort von Peter Winkler  (Peter Winkler)
      Ich gehöre ja selber zu den eher kritischen Zeitgenossen und mache mir auch Gedanken zu gewissen Leistungen im Spitzensport. Aber Ihre stetigen, stereotypen Anschuldigungen, ohne das sie auch nur etwas Fundiertes vorbringen können, nervt langsam.
    4. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      @Silva ich weiss wohl was 600 Watt treten bedeutet, 600 Watt über 30 Sekunden sind ok, über mehrere Minuten wie sie Pogacar und andere grossen Taleten in jungen Jahren treten, übermenschlich. Es gibt Studien dazu welche klar belegen dass solche Leistungen ohne zutun nicht ,,menschlich,, sind. Diese Wattzahlen die diese Fahrer pro kg treten, sind im Armstrong Bereich. Aber auch Armstrong war lange sauber!