Martin setzt Tour trotz Verletzungen fort

Der Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin denkt nach dem schweren Sturz vom Samstag nicht ans Aufgeben. Der Deutsche setzt die Tour de France trotz zahlreicher Verletzungen fort - ähnlich wie im Vorjahr.

Tony Martin (r.) zog sich auf der 1. Etappe mehrere Verletzungen zu. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schwerer Sturz Tony Martin (r.) zog sich auf der 1. Etappe mehrere Verletzungen zu. Keystone

«Er ist fast am ganzen Körper zugepflastert», beschrieb der Quick-Step-Teamarzt den gesundheitlichen Zustand seines Schützlings Tony Martin.

Tiefe Schnittwunde und Lungenprellung

Der deutsche Zeitfahr-Weltmeister hatte sich beim Massensturz auf der ersten Etappe der Tour de France am Samstag eine tiefe Schnittwunde am Ellenbogen, eine Lungenprellung sowie zahlreiche Schürfwunden zugezogen. Brüche konnten nach einer Untersuchung im Spital ausgeschlossen werden.

Trotz der Verletzungen will Martin die Rundfahrt fortsetzen. Er wird am Sonntag am Start der zweiten Etappe von Bastia nach Ajaccio stehen. «Ich bin vorsichtig optimistisch, dass es weitergeht», liess Martin auf seiner Facebook-Seite verlauten.

Erinnerungen an 2012

Schon im Vorjahr hatte sich Martin bei einem Sturz auf dem ersten Teilstück der Tour de France verletzt. Mit gebrochener Hand setzte er das Rennen bis nach der neunten Etappe fort, ehe er aufgab.

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Massensturz mit Martin kurz vor dem Ziel

0:29 min, vom 29.6.2013