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Erstmals zu Gast in Südkorea Zum Auftakt der Mountainbike-Saison steht eine Premiere an

An diesem Wochenende beginnt die neue Weltcupsaison im Mountainbike. Zum Auftakt gastiert der Tross erstmals in Südkorea.

Die dominante Figur seiner besten Tage war Nino Schurter in den letzten Jahren seiner grossartigen Karriere nicht mehr. Und doch war er bis zuletzt der Fixpunkt im Schweizer Mountainbike-Team. Nun steht Jahr 1 nach Schurter an, in dem bezeichnenderweise auch der Weltcup ein neues Kapitel lanciert.

Zum ersten Mal macht der Cross-Country-Weltcup an diesem Wochenende in Südkorea halt. In Yongpyong erfolgt der Auftakt in die Saison 2026. Neun Weltcup-Stationen, darunter jene in Lenzerheide am zweitletzten Juni-Wochenende, stehen auf dem Programm. Den Saison-Höhepunkt bildet die WM Ende August im italienischen Val di Sole.

Kann Püntener in Schurters Fussstapfen treten?

Wer kann heuer für die Schweiz für die grossen Schlagzeilen sorgen? Bei den Männern war 2025 ziemlich unerwartet Fabio Püntener der beste Schweizer. Nach komplizierten, von Verletzungen, Missgeschicken und technischen Problemen geprägten ersten Jahren bei der Elite schaffte es der 26-jährige Urner im Jahr der Heim-WM in die Weltspitze.

Zweimal fuhr Püntener aufs Podest. Rang 5 im Gesamtweltcup, Platz 1 in der UCI-Weltrangliste und ein Vertrag in der Equipe Scott-SRAM (der Equipe von Nino Schurter und Teamchef Thomas Frischknecht) waren der Lohn. Deshalb ist der 1,93 m grosse Püntener zumindest auf dem Papier Schurters designierter Nachfolger. «Ich habe an meinem Start gearbeitet», sagt Püntener in Südkorea. Generell habe er indes nach seiner starken letzten Saison nicht viel verändert im Training.

Mountainbike live bei SRF

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So überträgt SRF aus Südkorea:

  • Freitag, 1. Mai, 10:10 Uhr: Short Track Frauen
  • Freitag, 1. Mai, 10:55: Short Track Männer
  • Sonntag, 3. Mai, 06:25 Uhr: Cross-Country Frauen
  • Sonntag, 3. Mai, 08:25 Uhr: Cross-Country Männer

Die Rennen gibt es jeweils auf SRF zwei und in der Sport App zu sehen.

Filippo Colombo – Pünteners Teamkollege bei Scott – erlebte eine durchwachsene letzte Saison, die in einer Klassierung ausserhalb der Top 20 des Gesamtweltcups mündete. Das Potenzial des 28-jährigen Tessiners bleibt aber unbestritten. Wie jenes von Lars Forster. Hinzu kommen der WM-Vierte Luca Schätti (25) sowie Vital Albin (27) und Dario Lillo (24). Und da ist auch noch Mathias Flückiger, der mit 37 Jahren zu den erfahrensten Athleten gehört.

Frauen-Quartett 2025 in den Top 10

Bei den Frauen kann davon ausgegangen werden, dass Alessandra Keller wiederum vorne mitmischen dürfte. Die 30-jährige Nidwaldnerin, letzte Saison an der Heim-WM in Crans-Montana Weltmeisterin im Short Track, gewann 2022 und 2024 den Gesamtweltcup und steigt gerüstet in die Saison. In Südkorea fehlt Keller indes, sie steigt erst drei Wochen später in Nove Mesto (CZE) in die Weltcupsaison.

Für Nicole Koller – im Vorjahr beim Auftakt in Brasilien als Zweite vier Sekunden am ersten Sieg dran und am Ende starke Fünfte im Gesamtweltcup – geht es darum, die letzte Saison zu bestätigen. «Es wäre sehr schön, wenn es dereinst für einen Sieg reichen würde», sagt die Zürcher Oberländerin. Sina Frei (9.) und Jolanda Neff (10.), die ebenfalls zu den zehn Besten gehörten, haben oft genug bewiesen, zu was sie fähig sind.

MTB-Kalender

Radio SRF 1, Morgengespräch, 30.4.2026, 06:15 Uhr ; 

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