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Sie blickt auf Nove Mesto Nach dem Cape Epic hat für Keller wieder der Weltcup Priorität

Alessandra Keller hat die 1. Weltcup-Station ausgelassen. In Nove Mesto wird sie wieder am Start stehen. Das Hauptziel bleiben aber die Grossanlässe.

Der Auftakt in die neue Mountainbike-Saison verlief am vorletzten Wochenende aus Schweizer Sicht vorzüglich. In Yongpyong (KOR) entschieden Dario Lillo und Sina Frei die Cross-Country-Rennen für sich, Frei triumphierte zudem auch im Short Track.

Grosse Abwesende bei der Weltcup-Premiere in Südkorea war Alessandra Keller. Die Innerschweizerin verzichtete auf die Reise in den Fernen Osten. Wenige Tage zuvor hatte sie an der Seite von Candice Lill (RSA) das Mehretappenrennen Cape Epic in Südafrika gewonnen.

«Ich habe ein Investment getätigt, um das Cape Epic früh in der Saison zu gewinnen», sagt die 30-Jährige am Mittwoch gegenüber SRF. Der Event an der Südspitze Afrikas ist einer von zwei Saison-Schwerpunkten, wie Keller erklärt.

Der andere Schwerpunkt sind die Grossanlässe: die EM Ende Juli/Anfang August im Tessin und die WM Ende August im Val di Sole (ITA). Dort peilt Keller Edelmetall an. «Es ist unbestritten, dass es die Medaillen sind, die in Erinnerung bleiben. Deshalb sind diese mein Ziel», sagt sie.

Keller zielt in die Mitte der Dartscheibe

Vor der EM in der Schweiz stehen noch fünf Weltcup-Stationen auf dem Programm. Am übernächsten Wochenende gastiert der Mountainbike-Tross in Nove Mesto. In Tschechien ist dann auch Keller dabei. Als amtierende Weltmeisterin geht die Schweizerin im Regenbogen-Trikot ins Short-Track-Rennen: «Es ist immer speziell, als Weltmeisterin am Start stehen zu können.»

Die Ambitionen und auch der Druck seien indes nicht höher, nur weil sie ein gestreiftes Leibchen tragen werde, versichert Keller. Vielmehr sei das Trikot eine Belohnung. In Nove Mesto ziele sie «in die Mitte der Dartscheibe», erklärt die Gesamtweltcupsiegerin der Jahre 2022 und 2024.

Will heissen: Keller peilt den Sieg an und möchte zumindest auf dem Podest stehen. Doch sie gibt zu bedenken: «Es gibt viele andere Fahrerinnen, die ebenfalls in einer sehr guten Verfassung sind.»

Weltcup

Radio SRF 1, Abendbulletin, 13.5.26, 18:45 Uhr ; 

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