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Nach Horror-Sturz in Polen Jakobsen: Knochenbrüche im Gesicht – aber ausser Lebensgefahr

Der Niederländer befindet sich nach seinem Sturz bei der Polen-Rundfahrt weiter im künstlichen Koma.

Fabio Jakobsen (links) wird von Dylan Groenewegen (in Gelb) im Zielsprint abgedrängt und stürzt in die Bande.
Legende: Kurz vor dem Sturz Fabio Jakobsen (links) wird von Dylan Groenewegen (in Gelb) im Zielsprint abgedrängt und fällt in die Bande. Keystone

Der bei der Polen-Rundfahrt schwer gestürzte Niederländer Fabio Jakobsen befindet sich in einem ernsten, aber stabilen Zustand. Wie Rennärztin Barbara Jerschina bekanntgab, ist er ausser Lebensgefahr: «Er hat die Operation überstanden, sein Leben ist nicht mehr bedroht.»

Bei ersten Untersuchungen seien keine Verletzungen im Gehirn oder an der Wirbelsäule festgestellt worden, schrieb das Team Quick Step in einer Mitteilung.

Nach dem Sturz von Fabio Jakobsen werden in Kattowitz Verletzte versorgt
Aus Sport-Clip vom 07.08.2020.

Schwere Gesichtsverletzungen

Nach Angaben seines Teamchefs Patrick Lefevere erlitt Jakobsen schwere Verletzungen im Gesicht. «Alle Knochen in seinem Gesicht sind gebrochen», sagte der Manager des Rennstalls gemäss der niederländischen Nachrichtenagentur ANP. Der Zustand sei «sehr schlimm.»

Jakobsen befindet sich aufgrund der Schwere seiner Verletzungen im Spital von Kattowitz im künstlichen Koma. Er war am Mittwoch auf der Zielgeraden fürchterlich gestürzt, weil ihn sein Landsmann Dylan Groenewegen in die Absperrgitter gedrängt hatte.

Groenewegen meldete sich am Donnerstag auf Twitter zu Wort und zeigte sich erschüttert.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Schneider  (Merguez)
    Es bleibt zu hoffen, dass Kattowitz (in dieser Form) nun endlich von der Tour gestrichen wird - diese Zieleinfahrt aus einem Abschuss heraus ist einfach ein unverantwortliches Streckendesign.
  • Kommentar von Manuel Sutter  (Manuell)
    Meiner Meinung nach müsste man auf den letzten 300m links und rechts eine Linie ziehen mit ca. 80cm Abstand zur Bande. Diese Linie darf nicht überfahren werden. Wer es absichtlich tut wird disqualifizier. Dies würde zwar klar zu mehr Diskussionen im Sinne von "hat er die Linie absichtlich überfahren, oder wurde er abgedränt" führen. Aber die Sicherheit würde meiner Meinung nach zunehmen.
    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      etwas weiches statt eine Bande, die auseinanderfällt, wenn man reinfährt und noch andere Fahrer vom Velo herunterholt wäre durchaus auch sinnvoll, und ist es nur ein 2m-Grasstreifen rechts und links der Strasse.
  • Kommentar von Markus Hunziker  (MH1)
    Groenewegen hat ihn in die Abschrankung abgedrängt. Ich hoffe, er wird für dieses Manöver jahrelang gesperrt!
    1. Antwort von David Zbinden  (David Zbinden)
      Ne hat er nicht der verletzte ist selber schuld er hat klar gezeigt hir hats kein platz zum überhole dann hat es gekracht
    2. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      an David Zbinden: Wow, wenn das die Art ist zu zeigen, dass es keinen Platz hat, dann gute Nacht!
    3. Antwort von Georg Schneider  (Merguez)
      @Zbinden, Sie kennen offensichtlich das Regelwerk nicht; das Manöver von Groenewegen war klar regelwidrig. Es darf im Sprint nicht derart von seiner Fahrlinie abweichen. Vom Ellbogen spreche ich schon gar nicht. Da wird es noch eine zivilrechtliche Klage geben.