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Rennbericht Flandern-Rundfahrt
Aus sportpanorama vom 07.04.2019.
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Nach Schluss-Exploit Überraschungssieg für Bettiol bei Flandern-Klassiker

Der Italiener Alberto Bettiol düpiert bei der 103. Flandern-Rundfahrt die Favoriten und gewinnt solo.

17 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Albert Bettiol aus einer grösseren Spitzengruppe ab und konnte seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Im Ziel hatte der 25-jährige Fahrer vom EF-Team 13 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz.

Im Schlusssprint der Verfolger schnappte sich Kasper Asgreen Platz 2 vor Alexander Kristoff. Die Favoriten um Greg van Avermaet gingen leer aus.

Entscheidung an der «Muur van Geraardsbergen»

Das Rennen hatte erst gut 100 Kilometer vor Schluss Fahrt aufgenommen, als das Feld im Aufstieg «Muur van Geraardsbergen» auseinandergezogen wurde – die Favoriten konnten sich an der Spitze halten.

Wenig später stellte die Peloton-Spitze eine vierköpfige Ausreisser-Gruppe (Kenneth Van Rooy, Damien Touzé, Hugo Houle und Jesper Asselmann) – die 4 Aussenseiter hatten teilweise über 6 Minuten Vorsprung gehabt. Ein paar Angriffe später waren 65 Kilometer vor dem Ziel alle Fahrer wieder beisammen.

Vorjahressieger im Pech

Stefan Küng, als einziger Schweizer Teamleader am Start, war der Aufsplittung an der «Muur» zum Opfer gefallen und weit zurückgefallen.

Vorjahressieger Niki Terpstra war nach rund 100 Kilometern in einen Sturz verwickelt und musste das Rennen aufgeben. Der Niederländer wurde zu weiteren Abklärungen ins Spital von Oudenaarde gebracht, liess aber wenig später seine Fans wissen: «Ich werde zurückkommen».

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Der Sturz von Terpstra
Aus sportlive vom 07.04.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.04.19, 14:00 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Dei übliche schwache Leistung der Schweizer. Ohne Cancellara läuft im Strassenrennsport in der CH rein gar nichts.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Aha, sie sind nicht nur im Skisport ein Kenner, auch bei den Gümmeler strotzen sie vor Fachkenntnissen. Ich ziehe den Hut, äh den Velohelm.
    2. Antwort von Lorenzo Zgraggen  (Lorenzo)
      @markus kohler

      Haben Sie schon einmal dieses Rennen bestritten ? Ich kenne den Radsport aus eigener Erfahrung und Gratuliere dem ganzen Peloton, welche ohne verbotenen Substanzen das Ziel erreicht hat!!
    3. Antwort von markus kohler  (nonickname)
      @Zgraggen. Da haben Sie Recht. Das Rennen ist brutal und wer es übersteht hat durchaus etwas geleistet. Aber als Profi ist eben ein Platz zwischen 40 und 70 keine Offenbarung. Das Problem ist darin zu orten, dass es keinen schweizerischen Rennstall mehr gibt. Schweizer müssen alle zu ausländischen Teams als Wasserträger gehen und verbleiben dann auch in der Rolle. Deswegen muss Küng ein Zeichen setzen und als Captain etwas bieten, der Strassenrennsport ist in der Schweiz als Ganzes am Kippen.
    4. Antwort von markus kohler  (nonickname)
      @Gebauer. Ich kenne mich mit diesem Sport tatsächlich aus. Aber behalten Sie den Helm auf, denn ihre Ironie ist nur bedingt amüsant.
    5. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Markus Kohler Sie kennen sich scheinbar im Strassenradsport aus, naja.... Aber ihnen fehlen gewisse Infos. Es existieren CH-Teams. In der CH soll rein gar nichts laufen. Hr.Kohler, der aktuelle U23-Weltmeister ist Schweizer. Stefan Küng hat in dieser Saison bislang einen Sieg auf seinem Konto. Zudem gab es am Wochenende auch einen CH-Sieg.
    6. Antwort von Lorenzo Ancona  (Lyrikliebhaber)
      @Kohler: Logisch, dass Gebauers Ironie für Sie nur bedingt amüsant ist. Das Like-Verhältnis von über 95 Prozent spricht eine andere Sprache.