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News aus dem Radsport Bahnvierer fährt um EM-Bronze

Der Schweizer Bahnvierer.
Legende: Gute Aussichten auf Bronze Der Schweizer Bahnvierer. Keystone

Schweizer Bahnvierer verpasst Finaleinzug

Der ersatzgeschwächte Schweizer Bahnvierer fährt an den Europameisterschaften in Plovdiv (BUL) in der Mannschaftsverfolgung um die Bronzemedaille. Gegner wird am Donnerstag Weissrussland sein. Das Quartett mit Claudio Imhof, Simon Vitzthum, Lukas Rüegg und Dominik Bieler legte in der Hauptrunde die 4000 Meter in 3:57,591 Minuten zurück und musste sich im Kampf um den Finaleinzug gegen Italien mit einer guten Sekunde Rückstand geschlagen geben. An der EM nehmen zahlreiche Nationen wegen der Corona-Pandemie gar nicht oder nur mit einem ersatzgeschwächten Team teil.

Groenewegen büsst für sein Vergehen

Der niederländische Profi Dylan Groenewegen ist nach dem folgenschweren Manöver gegen Landsmann Fabio Jakobsen bei der Polen-Rundfahrt für 9 Monate gesperrt worden. Er habe bei der Aufarbeitung «kollaboriert» und seine Strafe akzeptiert, hiess es von Seiten des Radsport-Weltverbandes. Der Jumbo-Visma-Fahrer hatte Jakobsen Anfang August im Schlusssprint bei einer Geschwindigkeit von über 80 km/h ins Absperrgitter gedrückt. Jakobsen wurde lebensgefährlich verletzt und lag zwei Tage lang im künstlichen Koma. Er musste mit 130 Stichen im Gesicht genäht werden.

Riis schmeisst hin – NTT zittert um Zukunft

Die angeschlagene südafrikanische Radequipe NTT und der dänische Manager Bjarne Riis gehen nach nur einem Jahr wieder getrennte Wege. Der Tour-de-France-Sieger von 1996 tritt nach Ende der Saison 2020 im beiderseitigen Einverständnis von seinem Posten als Teammanager zurück. Auch weitere Diskussionen über einen Erwerb von Anteilen am Team durch Riis und seine Partner sind somit vom Tisch. Das einzige World-Tour-Team vom afrikanischen Kontinent ringt um sein weiteres Bestehen, da der Namenssponsor verschwindet.

Video
Archiv: Riis' Tour-de-France Sieg hatte einen faden Beigeschmack
Aus Sport-Clip vom 21.07.2020.
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Radio SRF 1, Abendbulletin, 11.11.2020, 17:10 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Bernhard Cozatti  (Bernhard Cozatti)
    Ich bin gelinde gesagt entsetzt. Diese 9 Monate sind schon fast eine Belohnung für ein Verbrechen mit diesen Folgen. Er kann den grössten Teil davon im Winter absitzen, und fährt im nächsten Jahr fröhlich wieder Rennen, während der Geschädigte seine Verletzungen auskurieren muss, keine Rennen mehr fahren kann und mit 130 Stichen im Gesicht sein Leben lang gezeichnet sein wird. Ein wunderbares Zeichen an die Konkurrenz und die Jugend: Macht einfach was Ihr wollt, es hat sowieso keine Folgen.
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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    9 Monate?!? Das ist ein schlechter Scherz. Jakobsen lag im Koma. Groenewegen ist Profi, er kennt die Auswirkungen seines Handelns und nahm allerschwerste Verletzungen (mit möglicher Todesfolge) billigend in Kauf. 9 Monate Berufsverbot sind ein Witz!
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    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Wenn es bei jedem Fehler eines Profis in der Berufswelt 9 Monate Berufsverbot gäbe, dann hätten wir eine Arbeitslosenquote von 100%. Groenewegen ist immerhin so ehrlich, zu seinen Fehlern zu stehen und sich dafür zu entschuldigen; die meisten anderen Menschen, bringen nicht einmal dies zustande.
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