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Paris–Roubaix am Sonntag live Macht sich Pogacar in der «Hölle des Nordens» unsterblich?

Am Sonntag könnte Überflieger Tadej Pogacar sein Monument-Palmarès mit dem Sieg bei Paris–Roubaix komplettieren.

Vierfacher Tour-de-France-Sieger, zweifacher Weltmeister, Europameister: Tadej Pogacar hat in seiner Karriere schon so gut wie alles gewonnen. Einer der wenigen Erfolge, die dem Slowenen noch fehlen, ist jedoch ein gewichtiger: Paris–Roubaix.

«Es ist kein Geheimnis, dass Paris–Roubaix eines der grossen Ziele für diesen Teil der Saison ist. Die wenigen Rennen, die ich bisher gefahren bin, sind perfekt gelaufen, daher ist die Motivation gross, der Druck aber gering», meint Pogacar vor seiner erst zweiten Teilnahme beim König der Klassiker.

Tadej Pogacar.
Legende: Bereitet sich auf den Sonntag vor Tadej Pogacar. Imago Images/Jan De Meuleneir

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie den Rad-Klassiker Paris–Roubaix am Sonntag wie folgt live bei SRF:

  • Männer: Ab 15:00 Uhr in der Sport App, ab ca. 15:15 Uhr auch auf SRF zwei.
  • Frauen: Ab 17:05 Uhr in der Sport App.

Seit September ungeschlagen

Von den fünf Rad-Monumenten hat der 27-Jährige vier mitunter mehrmals gewonnen, vor zwei Wochen triumphierte Pogacar in Mailand-Sanremo erstmals. Doch die «Hölle des Nordens» fehlt ihm noch. Seine Form könnte kaum besser sein, am vergangenen Sonntag gewann er auch die Flandern-Rundfahrt.

Ohnehin hat der slowenische Ausnahmekönner seit seinem WM-Triumph im September vergangenen Jahres jedes Rennen gewonnen, bei dem er am Start stand.

Van der Poel vs. Pogacar

Paris–Roubaix gehört auch ohne Berge zu den anspruchsvollsten Herausforderungen im Radsport. Schliesslich geht es von den 258,3 Kilometern insgesamt 54,8 Kilometer verteilt auf 30 Sektoren über das harte Kopfsteinpflaster Nordfrankreichs.

Die mittelalterlichen Landwege sind teils matschig und dreckig – gerade bei Regen eine explosive Mischung. Nördlich von Paris aus schlängelt sich das Rennen von Compiègne Richtung Roubaix nahe der Stadt Lille und endet im geschichtsträchtigen Vélodrome, einer alten Radrennbann auf Beton. 

Auf dem Kopfsteinpflaster haben vor allem Profis mit guter technischer Beherrschung klare Vorteile. Der niederländische Vorjahressieger Mathieu van der Poel, der schon dreimal in Roubaix erfolgreich war, gilt neben Überflieger Pogacar erneut als Topfavorit auf den Sieg.

Schlägt die Stunde von Chabbey?

Aus Schweizer Sicht ruhen die Hoffnungen im Rennen der Männer in Abwesenheit des verletzten Stefan Küng auf Stefan Bissegger. Der Thurgauer belegte bei Paris–Roubaix im Vorjahr den starken 7. Rang. Ein Exploit ist ihm auch heuer zuzutrauen.

Erstmals überhaupt findet das Rennen der Frauen am selben Tag wie jenes der Männer statt. Zum erweiterten Kreis der Favoritinnen gehört auch Elise Chabbey. Die Genferin erfreut sich einer starken Form und dürfte aufgrund der Absenz ihrer Teamleaderin Demi Vollering freie Fahrt geniessen. Chabbey steigt als amtierende Siegerin der Strade Bianche ins Rennen.

Marlen Reusser, die am vergangenen Wochenende an der Flandern-Rundfahrt bei einem Sturz einen Wirbelbruch erlitt, fehlt am Sonntag. Ein Start bei Paris–Roubaix war bei der Bernerin aber schon vor der Verletzung nicht geplant.

Resultate

Radio SRF 1, Morgengespräch, 10.04.2026, 06:13 Uhr ; 

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