- Demi Vollering gewinnt Lüttich-Bastogne-Lüttich dank einer 34 Kilometer langen Flucht solo.
- Es ist ihr 3. Sieg bei diesem Monument, damit ist sie neue Rekordsiegerin.
- Das Podest komplettieren Puck Pieterse und Kasia Niewiadowa.
Knapp 35 Kilometer vor dem Ziel in Lüttich, unten an der Côte de la Redoute, wurde die erste nennenswerte Fluchtgruppe des Rennens gestellt. In dieser waren mit Noemi Rüegg (EF Education-Only) und Elise Chabbey (FDJ United - Suez) auch zwei Schweizerinnen vertreten gewesen. Während Rüegg etwas zurückfiel, lancierte Chabbey kurz darauf an der Spitze Teamkollegin Demi Vollering. Bei der Tempoverschärfung der Niederländerin weiter oben im Anstieg konnte keine Konkurrentin folgen.
Vollerings Vorsprung auf den Rest wuchs danach kontinuierlich an. Eine Dreiergruppe mit Puck Pieterse (Fenix-Premier Tech), Anna van der Breggen (Team SD Worx) und Kasia Niewiadowa (Canyon/SRAM zondacrypto) folgte ihr mit einem Rückstand von etwas über einer Minute. Sie konnten Vollering aber nicht mehr gefährlich werden.
Vollering neue Rekordsiegerin
Die Zieleinfahrt konnte die Niederländerin in vollen Zügen geniessen. Es war bereits ihr 3. Sieg bei diesem Monument nach 2021 und 2023, damit stieg sie zur Rekordsiegerin von Lüttich-Bastogne-Lüttich auf. Dahinter kam es zum Sprint um die anderen Podestplätze: Pieterse (NED) gewann diesen und wurde 2., die Polin Niewiadowa holte sich Rang 3. Chabbey schaffte es mit einem Rückstand von 1:56 Minuten auf ihre siegreiche Teamkollegin als 7. unter die Top 10.
Bis zur siebenköpfigen Spitzengruppe um Chabbey und Rüegg hatte es diverse, aber nicht erfolgreiche Fluchtversuche gegeben. Die dritte Schweizerin am Start, Léa Stern (Ma Petite Entreprise) konnte nicht nennenswert in Erscheinung treten.
So geht es weiter
Für die Frauen steht als Nächstes die erste der drei grossen Rundfahrten in diesem Jahr an: die Vuelta a Espana. Diese beginnt am kommenden Sonntag mit einer hügeligen Etappe über 113 Kilometer von Marin nach Salvaterra de Mino.