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Zusammenfassung Strade Bianche
Aus Sport-Clip vom 05.03.2022.
abspielen. Laufzeit 38 Sekunden.
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Solosieg bei Strade Bianche Pogacar mit weiterer Machtdemonstration

  • Tadej Pogacar gewinnt den Rad-Klassiker Strade Bianche über 184 km mit Start und Ziel im italienischen Siena solo.
  • Der Slowene verweist Alejandro Valverde/ESP um 37 Sekunden und Kasper Asgreen/DEN um 46 Sekunden auf die Plätze 2 und 3.
  • Bei den Frauen wird die Schweizerin Elise Chabbey starke 6.

Nur eine Woche nach seinem Triumph am Etappenrennen UAE-Tour schlug Tadej Pogacar auch bei einem Eintagesrennen zu. Der Slowene entschied die Strade Bianche nach einer Solo-Flucht über 50 km überlegen für sich. Der 23-Jährige hatte einzig gut 10 km vor Schluss noch eine Schrecksekunde zu überstehen, als er beinahe mit einem Motorrad kollidierte.

Der Auftritt von Pogacar war eine weitere Machtdemonstration. Der zweitplatzierte Spanier Alejandro Valverde verlor bereits 37 Sekunden auf Pogacar, der Däne Kasper Asgreen auf Platz 3 46 Sekunden. Zeitweise hatte Pogacar über 1 Minute Vorsprung. Als bester Schweizer klassierte sich Sébastien Reichenbach auf Rang 14. Er verlor knapp 2 Minuten auf den Sieger.

Schwerer Sturz auf den Schotterstrassen

Pogacar hatte seinen Angriff just in dem Moment gestartet, als das Feld rund 50 km vor dem Ziel eine Ausreissergruppe eingeholt hatte. Auf den zahlreichen Schotterstrassen war es zudem zu einem schweren Sturz gekommen, als das Feld von einer Windböe getroffen wurde. Unter den Sturzopfern war auch Weltmeister Julian Alaphilippe (FRA).

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Windböe erfasst die Fahrer – Alaphilippe macht Salto
Aus Sport-Clip vom 05.03.2022.
abspielen. Laufzeit 14 Sekunden.

Chabbey mit starker Leistung

Bei den Frauen zeigte die Schweizerin Elise Chabbey eine starke Leistung und wurde 6. Die 28-jährige Genferin gehörte im 136 km langen Rennen um Siena, das über zahlreiche Naturstrassen führte, einer zwölf Fahrerinnen grossen Spitzengruppe an, die erst auf dem letzten Kilometer nach einer Tempoverschärfung der Niederländerin Annemiek van Vleuten gesprengt wurde.

Die Siegerin von 2019 und 2020 musste sich letztlich im Zweiersprint der belgischen Meisterin Lotte Kopecky geschlagen geben.

SRF zwei, sportlive, 05.03.2022, 14:30 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Guido Fontana  (Boxster)
    Tadej Pocacar ist heute einmal mehr ein Rennen gefahren ,technisch und taktisch ohne Makel.Schlussendlich hat er das Rennen mit 37 sec Vorsprung gewonnen. Was an dieser soliden Leistung übermenschlich sein soll ist mir schleierhaft………. Pocacar ist ein überaus talentierter Weltklasserennfahrer . Technisch und taktisch sehr solide…….
  • Kommentar von Guido Fontana  (Boxster)
    Bin ganz bei Ihnen Herr Winkler. Zumindest von Radrennen hat der Herr Gisler keine Ahnung!
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    In Grund und Boden gefahren, über-menschlich....diese Worte passen gut zur Leistung des Slovenen. Fährt 50 km vor dem Ziel einfach alken davon, selbst die Verfolger die sich ablösen verlieren laufend Zeit. TP tritt mit einfach 5 bis 10 % mehr indie Pedale, tritt schon mal mit über 600 Watt...übermenschlich....ja ist es....Meine persönliche Einschätzung...solche Leistungen sind ohne Zusatzstoffe und Nachhilfe nicht möglich, vor allem bei einem grad mal 23 J. alten Fahrer. Glaube nicht an Märchen.
    1. Antwort von Andreas Wicki  (Andreas Wicki)
      schade dass seine Leistungen anscheinend nicht gewürdigt werden. Ist auch am Einfachsten alles auf das Doping zurückzuführen anstelle anzuerkennen dass er heute der beste war. Zudem gilt immer noch die Unschuldsvermutung!
    2. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      @Wicki, wenn ich Ausdauersportler mit solchen Leistungen sehe, ineinem Dport in demseit Jahrzehnten gedopt wird bin ich sehr kritisch, ist meine Meinung. Vor allem dann noch wenn ein Athlet dirse Leistung währen der ganzen Saison zu erbringen mag. Es gibt Dinge die sind physikalisch, ohne Zusatzstoffe, micht möglich. Besser das zu hinterfragen als blind zu akzeptieren ind auch noch zu huldigen. Spätestens wenn Sportler erwischt werden kommt das aha. Slovenien ist zudem ein Hafen für Doper.
    3. Antwort von Peter Winkler  (Peter Winkler)
      @gisler ich habe schon verschiedentlich Kommentare von Ihnen gelesen, dabei kann ich mich aber nicht erinnern, je etwas Positives gelesen zu haben. Vermutlich besteht Ihre Welt nur aus Gaunern und Betrügern. Möge zumindest Ihr privates Umfeld frei von solchen Feindbildern sein
    4. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      @Winkler, tja dann lesen sie wohl zu wenig von mir.
      Frage an sie, wenn sie den Slovenen so fahren sehen, die ganze Saison durch, wie er am Berg allen davon fährt, Zeitfahren gewinnt und nun auch noch Eintagesrennen dominiert, kommt ihnen das nich spanisch, resp. slovenisch vor. Er fährt besser als Armstrong oder sonst ein exProfi, tritt Wattushlen die vorher unmöglich waren, das mit 23 Jahren...glauben sie wirklich dass das möglich ist, ohne Einbrüche währen der Saison. Ich glaube es nicht.