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Tränengas-Einsatz Bauernprotest stoppt Tour de France

Die 16. Etappe vom Dienstag ist wegen einer Demonstration kurzzeitig gestoppt worden.

Mit Heuballen auf der Strasse haben protestierende Bauern den Tross der Tour de France auf der 16. Etappe kurzfristig zum Erliegen gebracht. Das Rennen wurde rund 30 km nach dem Start in Carcassonne gestoppt.

Tränengas trifft mehrere Fahrer

Zwar räumte die Polizei die Strasse vor Eintreffen des Feldes. Dabei setzte sie aber Tränengas gegen die Demonstrierenden ein. Dieses wehte auch in die Augen von Fahrern. Mehrere mussten behandelt werden, weswegen Tour-Chef Christian Prudhomme das Rennen neutralisierte.

Nach rund einer Viertelstunde wurde die Etappe fortgesetzt. Französischen Medienberichten zufolge protestierten die Landwirte gegen die angedrohte Kürzung von Subventionen. Der Nachrichtensender BFM TV sprach von «gewaltsamen Auseinandersetzungen» zwischen Demonstranten und Polizei.

Die Tour-Organisatoren warnten derweil auf den Sozialen Medien vor den Folgen für Zuschauer, welche die Fahrer behindern.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Dänu Knuchel (damajestro)
    Was? Es gibt tatsächlich auf der Welt noch Angehörige dieses "Berufstandes", die tatsächlich noch mehr jammern, als die Bauern in der Schweiz? Die Subventionsgeier scheinen also international für Furore zu sorgen... Sowohl in Frankreich als auch in der Schweiz täte es den Ewiggestrigen Bauern und Tierquälern gut, sich dem Fortschritt der Technologie anzupassen und vielleicht mal etwas ausserhalb der inzestlichen Berufsbildung zu suchen, aber am Staatstropf hängen ist halt hüben wie drüben gäbig.
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    1. Antwort von Adrian Hugi (Adihuji)
      Lieber Herr Knuchel Nach meiner Meinung sollten Sie bevor sie so niveulos über Die Landwirte in der Schweiz und in anderen Ländern reden, etwas Anstand und Respekt lernen. Dazu kommt noch dass Sie anscheinend nicht viel von dieser Branche verstehen, sonst würden Sie auch nicht solche ungezügelten Behauptungen aufstellen. Ich will jezt auch nicht noch mehr darauf eingehen und bitte Sie nur die Leistungen der Landwirte zu respektieren und Anstand zu wahren. Mit Freundlichen Grüssen Adrian Hugi
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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Alle, die sagen, dass Sport nichts mit Politik zu tun habe, glauben dies wohl selbst nicht. Bei diesen grossen Landesrundfahrten, immer wieder erschüttert durch Dopingskandale, stellt sich eh die Frage des Umweltschutzes. Der Tross von Begleitfahrzeugen etc. sowie all die Fans, die wegen der Tour mit Wohnwagen die Pässe rauffahren, tun der Umwelt sicherlich auch nichts Gutes an. Plus all die andern Autofahrer, die wegen den Absperrungen grosse Umwege fahren müssen.
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  • Kommentar von martin keller (blofeld77)
    Vielleicht das nun die Sportzuschauer wissen, dass Subventionen der Bauern gestrichen werden.
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