Zum Inhalt springen

Verhängnisvoller Sturz Mitfavorit Richie Porte muss Tour aufgeben

Nächster Rückschlag: Wie schon 2017 kann der Australier die Tour nach einem Sturz in der 9. Etappe nicht beenden.

Legende: Video Tour-Mitfavorit Porte muss aufgeben abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Aus sportlive vom 15.07.2018.

Mit grossen Ambitionen war BMC-Captain Richie Porte in die Tour de France gestartet. Im Gesamtklassement belegte er den 10. Zwischenrang, rund 1 Minute hinter Leader und Teamkollege Greg van Avermaet.

6 bis 8 Wochen Pause

Doch nun wurde ihm die 9. Etappe – von Arras Citadelle nach Roubaix – zum Verhängnis. Nach wenigen Kilometern wurde der Australier in einen Massensturz verwickelt und musste das Rennen aufgeben. Porte brach sich das rechte Schlüsselbein und muss laut Angaben von BMC 6 bis 8 Wochen pausieren. Allerdings soll er umgehend wieder mit dem Training auf der Rolle beginnen können, so der Teamarzt von BMC.

«Ich bin am Boden zerstört, dass ich die Tour de France zum zweiten Mal in Serie nicht beenden kann», sagte Porte, der so schnell wie möglich wieder Rennen fahren will.

Auch der Pole Tomasz Marczynski und der Spanier Jose Joaquin Rojas konnten nicht mehr weiterfahren.

Für Porte ist es der nächste harte Rückschlag: Bereits im Vorjahr war er bei der Abfahrt vom Mont du Chat schwer gestürzt. Ebenfalls in der 9. Etappe. Damals zwangen ihn ein Becken- und Schlüsselbeinbruch zur Aufgabe.

Legende: Video Portes Sturz 2017 abspielen. Laufzeit 1:24 Minuten.
Aus sportlive vom 09.07.2017.

Sendebezug: Livestream/srf.ch, 14.07.2018, 14.10 Uhr.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Fredy Gut (Fredy Gut)
    Eigentlich ist es eines solch grossen anlasses ünwürdig. So viele stürze wie in jeder woche gibt es weder beim giro noch bei der vuelta. Und die stürze sind jeweils nicht ohne folgen. Wie letztes jahr schon wieder richie porte, letztes jahr auch alejandro valverde. Wann hört das auf. Meiner ansicht nach sollte sich der veranstalter dazu endlich ein mal gedanken machen und darauf reagieren. Für mich ist das seitens des veranstalters arroganz: wir haben danicht nötig, wir sind die tour
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Mir scheint nur wer viel Risiko nimmt kann an einer grossen Tour noch "vorne mitmischen", Tendenz leider steigend! Frage mich ob das nicht auch anderst ginge und lohnt sich das auf die Dauer wirklich?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen