Eigentlich wäre Jan Christen der Saisonstart mit dem Sieg an der AlUla-Tour und Podestplätzen bei den Eintagesrennen Faun-Ardèche Classic und Clasica Jaen mehr als geglückt. Die Form würde vor den Frühjahrsklassikern wie den Strade Bianche am Samstag stimmen.
Doch bei der Clasica Jaen wurde Christen im Nachhinein disqualifiziert, weil er im Schlussspurt Maxim van Gils (BEL) in die Quere kam. Dieser stürzte und brach sich das Becken. So sah sich Christen erneut Kritik ausgesetzt, nachdem er bei der Alula-Tour eine Zeitstrafe erhalten hatte, weil er sich zu lange von einem Begleitfahrzeug mitziehen liess, und nach einer Etappe die Ziellinie mit dem Handy in der Hand überquert hatte.
«Wenn die Medien lieber darüber schreiben, kann ich das nicht beeinflussen», sagt Christen. Teamintern sei der Vorfall mit van Gils aufgearbeitet worden, das Team stehe voll und ganz hinter ihm.
So kann sich der 21-Jährige wieder voll aufs Sportliche konzentrieren. Nebst den Eintagesrennen steht vor allem seine erste grosse World-Tour-Rundfahrt, der Giro im Mai, im Fokus.