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Waliser vor 1. Tour-Sieg Thomas zeigt auch im Zeitfahren keine Schwäche

Der Brite wird in der 20. Etappe hinter Tom Dumoulin und Chris Froome Dritter und fährt am Sonntag als Gesamtsieger in Paris ein. Stefan Küng wird Zwölfter.

Legende: Video Dumoulin gewinnt Zeifahren - Thomas vor Gesamtsieg abspielen. Laufzeit 2:01 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.07.2018.

Geraint Thomas bewies am zweitletzten Tour-Tag noch einmal seine Klasse. Nach den Bergetappen blieb der Waliser auch im entscheidenden Zeitfahren als Dritter souverän – und wird morgen erstmals als Gesamtsieger auf den Champs-Élysées einfahren. Auf der Schlussetappe nach Paris wird das «Maillot Jaune» traditionsgemäss nicht mehr angegriffen.

Bei den ersten beiden Zwischenzeiten des 31 Kilometer langen Zeitfahrens hatte Thomas sogar noch geführt, im letzten Sektor dosierte er dann bewusst das Risiko und fuhr mit 14 Sekunden Rückstand im Ziel von Espelette ein.

Dumoulins Sorge ums Trikot

Gewonnen wurde das Rennen vom Gesamtzweiten Tom Dumoulin. Der holländische Zeitfahrspezialist suchte am Morgen noch vergeblich sein Weltmeistertrikot. Glücklicherweise war sein baskischer Produzent in der Nähe und konnte ihm rechtzeitig Ersatz beschaffen. Der Etappensieg kam aber dennoch überraschend für ihn, wie dieses Twitter-Video zeigt:

Einen erfreulichen Tag erlebte auch Chris Froome. Mit der Titelverteidigung wurde es erwartungsgemäss nichts, dank Platz 2 im Zeitfahren verdrängte er aber noch den Slowenen Primoz Roglic vom Tour-Podest.

Küng auf Platz 12

Aus Schweizer Sicht gelang Stefan Küng eine solide Leistung, aber nicht der erhoffte Coup. Der Thurgauer war auf den ersten beiden Sektoren bei den Schnellsten dabei. Im letzten Abschnitt konnte er aber nicht mehr zulegen: Platz 12 mit 86 Sekunden Rückstand auf Dumoulin.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.07.2018, 14:30 Uhr.

13 Kommentare

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  • Kommentar von David Arnold (darnold)
    Als Kind war ich so begeistert von der TdF, Leichtathletik und Langlauf. Inzwischen schaue ich leider weg und ertappe mich immer mehr, wie ich alle Profi-Athlet(inn)en - ohne es zu wollen - unter Generalverdacht stelle. Ich würde gerne glauben, die Stars (auch die Schweizer, wie Cancellara, Kambundji, Röthlin, Cologna) wä/aren sauber. Aber der mediale Druck, die finanziellen Anreize & Abhängigkeit haben diese Sportarten für mich zerstört. Ich hoffe, die Athleten sind robuster, als ich es wäre...
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Die russen wurden durch den Doping Kakao gezogen, seit kurzem werden die Jamaikaner und die Kenianer ins Visir genommen und was ist mit den Engländern? Seit jetzt fast über 6 Jahren haben sie sehr viele erfolge aufzuweisen, die Olympischen spielen waren ein Mega Erfolg! Sehr viel in Ausdauer und Kraftsportarten wie Rad, Schwimmen, Triathlon oder Leichtathletik! Alles Sauber? Ein halber Doping Fall mit Froome. Aus meiner Sicht zeigt es wie verlogen das ganze ist!
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  • Kommentar von A. Kissling (aendu77)
    Bin auch gespannt, wie lange es ģeht, bis auch er einen Doping-Schuh voll rauszieht! Und an alle, die diesen verlogenen "Sport" immer noch verteidigen...ich verstehe es nicht...wirklich nicht...erklärt es mir...
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