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WM in Innsbruck Alejandro Valverde holt Gold im Strassenrennen

  • Mitfavorit Alejandro Valverde setzt sich im Finale durch.
  • Silber und Bronze gehen an Romain Bardet und Michael Woods.
  • Sebastien Reichenbach und Mathias Frank können bis kurz vor Schluss mithalten.
  • Titelverteidiger Peter Sagan ist chancenlos.

Der 38-jährige Alejandro Valverde sicherte sich seinen ersten WM-Titel im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe. Der Spanier setzte sich in Innsbruck nach 258,5 km vor dem Franzosen Romain Bardet und dem Kanadier Michael Woods durch. Valverde holte für die Spanier den ersten WM-Titel seit 2004, als Oscar Freire in Verona siegte.

Die Entscheidung in der «Höll»

Die Vorentscheidung war im letzten Aufstieg zur «Höll» gefallen, als sich Valverde, Bardet und Woods gemeinsam mit dem Italiener Gianni Moscon absetzen konnten. Moscon verlor zum Ende der steilen Steigung den Kontakt, dagegen konnte in der Abfahrt der Niederländer Tom Dumoulin wieder aufschliessen.

Aus der Entscheidung gefallen war in der bis zu 28 % steilen Steigung mit dem Franzosen Julian Alaphilippe auch der zweite Top-Favorit neben Valverde.

Video
Eindrückliche Bilder in der «Höll» kurz vor dem Ziel
Aus sportlive vom 30.09.2018.
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Titelverteidiger Sagan ausgestiegen

Nach 3 WM-Titeln nacheinander ging in Innsbruck die Erfolgsserie von Peter Sagan zu Ende. Der Slowake bekundete früh Mühe mit dem Tempo im Feld und gab rund 60 Kilometer vor dem Ziel auf. Aufgrund des bergigen Profils der WM-Strecke war Sagan ohnehin nicht unter den Topfavoriten geführt worden.

Schweizer halten lange mit

Im Schweizer Team konnten Sebastien Reichenbach und Mathias Frank bis rund 10 Kilometer vor dem Ziel im Spitzenfeld mithalten. Zu Beginn des Aufstiegs zur «Höll» war es um die beiden Fahrer von Swiss Cycling aber geschehen. Am Ende belegte Frank Rang 26., Reichenbach wurde 32.

Video
Mathias Frank: «Mehr lag nicht drin»
Aus Sport-Clip vom 30.09.2018.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.09.2018, 15:10 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Will sturzenegger  (afängerli)
    Und wieder jubelt der Radsport einem Weltmeister mit sehr dunkler Vergangenheit zu! Da schämt sich sogar der Gümmeler, nicht nur der junge Nachwuchsfahrer (hoffentlich!)
    1. Antwort von Guido Fontana  (Boxster)
      Sind sie auch ein Gümmeler? Oder einfach nur ein notorischer Nörgeler?
    2. Antwort von Edwin Schaltegger  (Edwin Schaltegger)
      Dies ist vermutlich ein Kommentar eines "Fernsehsportlers". Vor Val Verde's Leistung habe ich ausserordentlichen Respekt und gratuliere ihm herzlich. Ich absolvierte schon mehrmals die meisten MTB-Marathons in der CH und kann diese fast übermenschliche Leistung und die Leidensfähigkeit eines doch schon 38-jährigen Val Verde abschätzen. Dieser "schnoddrige" Kommentar ist beschämend und zeugt von einer unanständigen Respektlosigkeit.
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Ganz geile Leistung der Schweizer eine Medaille wurde nur um 25 Plätze verpasst. Vielleicht reicht es an der Schweizermeisterschaft zum einem Exploit und ein Schweizer kommt unter die ersten 20, das wäre doch was.
    1. Antwort von Guido Fontana  (Boxster)
      Sie haben offensichtlich keinen Respekt vor der Leistung dieser Sportler. Auf jeden Fall haben sie von Radsport keine Ahnung........
    2. Antwort von Edwin Schaltegger  (Edwin Schaltegger)
      Solche Kommentare sind völlig unqualifiziert!
      Matthias Frank hatte nur gut 2 Minuten Rückstand auf den Sieger Val Verde und dies nach 256 km und über 5000 hm. Dies ist eine top Leistung auf diesem mörderischen Parcours.
      .
  • Kommentar von David Kummer  (davidsson)
    Der "alte" Mann fährt wie ein ganz Junger!