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CHI Genf Guerdat gewinnt den Top-10-Final

Der Jurassier bleibt auf Alamo in beiden Umgängen fehlerlos. Es ist sein 2. Erfolg nach 2010.

Guerdat distanzierte seinen schärfsten Rivalen Henrik von Eckermann (Sd/Castello) um sieben Zehntel. Rang 3 belegte McLain Ward aus den USA (Clinta). Der zweite Schweizer Martin Fuchs, der auf Clooney ebenfalls zwei fehlerlose Ritte ablegte, büsste 2,28 Sekunden auf Guerdat ein und wurde 5.

«Das ist ein sehr spezieller Sieg», betonte Guerdat. Alamo, ein zehnjähriger Wallach, legte mit seiner grossen Galoppade eine Zeit vor, an der sich die Konkurrenz die Zähne ausbiss.

Volles Risiko

Im entscheidenden 2. Umgang war volles Risiko angesagt. Es gab nichts zu taktieren, weil 7 der 10 Reiter den 1. Auftritt ohne Fehler absolviert hatten.

Grosses Pech hatte der Brite Ben Maher, der mit seinem Pferd Explosion im 1. Umgang einen Vollcrash mit einem Hindernis produzierte:

Legende: Video Maher crasht in ein Hindernis abspielen. Laufzeit 00:57 Minuten.
Aus sportlive vom 07.12.2018.

Hohes Preisgeld

Der Top-10-Final geniesst bei den Reitern einen hohen Stellenwert – nicht bloss wegen der üppigen Dotation mit einer halben Million Schweizer Franken und der exklusiven Besetzung mit den Top 10 der Weltrangliste. Die Prüfung wird alljährlich vom International Jumping Rider Club (IJRC) organisiert, der Vereinigung der Springreiter.

TV-Hinweis

Verfolgen Sie am Sonntag den Grand Prix am CHI Genf ab 14:50 Uhr auf SRF info.

Sendebezug: SRF Sport App, Livestream, 7.12.18, 19:40 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Ach wie gönne ich Steve Guerdat diesen Sieg von Herzen ! Es bezahlt sich einfach aus, wenn man so faire zu seinen Pferden ist mit riesigem Feingefühl und ein super Auge hat wie Steve Guerdat. Ein speziell hervorragender Reiter und horse man !!! Danke Steve Guerdat
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  • Kommentar von Wendy Müller (WendyMüller)
    WOW was für ein Top 10 final. Super Leistung Steve aber der letzte war schnell und es hätte eng werden können aber zum Glück ja hat er zu viel Risiko genommen. Alamo ist schnell. Muss mir vielleicht auch so ein KWPM Pferd holen lol. Ne bin zufrieden mit meinem jungen 6 Jähren Holsteiner. Ich frage mich einfach wieso kauft sich Steve Alamo nicht ? Vom Preisgeld geht das meiste an den Besitzer. Vor allem wenn man erfolgreich ist sollte man sich überlegen es nicht zu kaufen.
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    1. Antwort von Elsa Tschopp (Nimsay)
      Ich glaube so einfach ist das nicht. Guerdat reitet mehrere Spitzenpferde, er kann die nicht einfach alle kaufen. Zudem muss er ja auch noch von dem Geld leben, sich den Sport finanzieren. Du weisst ja, das ein Pferd, auch über den Kauf hinweg kostet. Dann denke ich wird der Besitzer ihn nicht einfach mal so hergeben. Oft sind die ja begeistert vom Pferdesport, sonst hätten sie keine solchen Pferde. Und zu guter Letzt: soviel ich weiss hat Guerdat Pferde in seinem Besitz, zumindest geteilt.
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    2. Antwort von Wendy Müller (WendyMüller)
      Da haben sie sicher recht Frau Tschopp. Ich fragte mich einfach ob dies nicht vielleicht besser kommt. Mit einem Fragezeichnen natürlich hab ich gedacht. Ich weiss nicht genau wie viel ein Reiter im Springreiten für sich selbst behalten darf aber ich weiss zb bei den Pferderennen sind es gerade mal 10% und der Rest geht zum Besitzer. Und natürlich weiss ich auch dass ein Pferd auch kostet Haltung etc. Ich binde mich einfach zu stark. Ich muss ein Pferd besitzen. Ich kann es eben nicht loslassen.
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