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Estermann verzichtet auf Elite-Kaderzugehörigkeit
Aus sportflash vom 25.11.2019.
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Nach Schuldspruch Paul Estermann nicht mehr im Nationalkader

Nach dem Schuldspruch wegen mehrfacher vorsätzlicher Tierquälerei verzichtet Estermann auf seine Kaderzugehörigkeit.

Paul Estermann hat bekannt gegeben, dass er auf seine Zugehörigkeit zum Schweizer Elite-Springkader verzichtet.

Mit diesem Schritt möchte Estermann gemäss Mitteilung des Schweizerischen Pferdesportverbands gewährleisten, dass die Schweizer Springreitequipe sich störungsfrei auf die neue Saison mit den Olympischen Spielen von Tokio 2020 vorbereiten kann.

Verzicht auf Genf und Basel

Der Austritt aus dem Kader bedeutet gleichzeitig, dass Paul Estermann vorläufig nicht mehr für die Schweizer Equipe an Nationenpreisen und Championaten starten wird. Teilnahmen an nationalen und internationalen Wettkämpfen sind hingegen möglich.

Auf eigenen Wunsch verzichtet Paul Estermann auf einen Start am CHI Genf vom Mitte Dezember sowie beim CSI Basel vom im Januar.

Estermanns Anwalt hat gegen das Urteil Berufung angemeldet. Nach dem Studium der Urteilsbegründung – welche voraussichtlich erst in ein paar Wochen vorliegen wird – will der Anwalt gemeinsam mit Estermann entscheiden, ob an der Berufung festgehalten wird.

Aufgrund der Unschuldsvermutung sieht der Pferdesportverband zum jetzigen Zeitpunkt von allfälligen verbandsinternen Sanktionen ab.

Sendebezug: SRF 4 News, 22.11.2019, 11 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Bitte vergisst nicht: Es gibt auch seriöse Reiter wie
    Philip Guerdat !!ER würde/ hätte NIE ein Pferd in der Ausbildung für Siege gequält.
    Für mich ist er auch der EINZIGE in diesem Pferdesport-Zirkus.
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  • Kommentar von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
    Ich verstehe schlicht nicht, wie man solche Dinge einem Tier antun kann. Geld hin oder her. Erbärmlich ohne Worte. Und das gilt für alle in diesem Zirkus.
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  • Kommentar von Asher Meng  (Ashi)
    Traurig wie Herr Estermann diese schlimme Tat, Tierquälerei aussitzen will. Hoffe, dass das Ober Gericht klaren Schuldspruch spricht. Sicher zieht sein Anwalt das ans Bundesgericht weiter. Hoffe, dass International immer weniger Pferde Rennen organisiert werden. Es war schon immer eine Quälerei, ein Pferd so hoch über gefährliche Hürden springen zu zwingen. Pferde in Reha und ähnlichen Therapie Einrichtungen einzusetzen macht Sinn. Denn Pferde können jeden Behinderten akzeptieren. Tolle Erfolge.
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