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Weltcup CHI Basel Europameister Vogel siegt bei Weltcupspringen in Basel

Während der Deutsche Richard Vogel im Stechen mit einem gewagten Ritt brilliert, muss sich Martin Fuchs mit Rang 4 begnügen.

Europameister Richard Vogel hat das Weltcupspringen beim CHI Basel für sich entschieden. Der Deutsche im Sattel von United Touch siegte in der mit 332'000 Euro dotierten Prüfung überlegen. Beim Stechen wurde es mitunter äusserst knapp. Doch letztlich blieb Vogel fehlerfrei und in 40,12 Sekunden auch der deutlich Schnellste.

Die Niederländerin Kim Emmen wurde auf Imagine N.O.P. Zweite, ihr fehlten 1,43 Sekunden auf Vogel. Johan-Sebastian Gulliksen aus Norwegen komplettierte im Sattel von Equine America Harwich VDL das Podest. Julien Epaillard verpasste den Hattrick. Der Franzose gewann mit Donatello im Januar 2025 das Weltcupspringen und im April 2025 den Weltcupfinal in Basel. 2026 stand er wiederum im Stechen und ritt auf Sieg. Ein Abwurf warf ihn auf den 5. Rang zurück.

Fuchs holt (eigentlich) wichtige Punkte – Joliat lässt aufhorchen

Als bester Schweizer klassierte sich unmittelbar davor Martin Fuchs mit Lorde auf dem 4. Rang. Mit diesem Resultat brachte sich der Zürcher zurück ins Geschäft für eine Teilnahme am Weltcupfinal im April in den USA. Eigentlich, denn Fuchs erklärte anschliessend: «Der Weltcupfinal ist nicht in meinem Plan, der Fokus liegt auf der WM in Aachen.» Er wolle dort an den Weltreiterspielen zwei Pferde bereit haben.

Mit dem erst 20-jährigen Gaëtan Joliat erreichte ein zweiter Schweizer das Stechen der 7 Paare. Nach zwei Abwürfen blieb ihm in der Entscheidung nur der letzte Platz. Alain Jufer, der bis am Sonntag bestklassierte Schweizer im Weltcup-Zwischenklassement, kam wie acht weitere Schweizer Paare nicht ohne Fehler durch.

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