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Legende: Video Gmelin und Röösli/Delarze werden 5. abspielen. Laufzeit 02:27 Minuten.
Aus sportpanorama vom 01.09.2019.
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Ruder-WM in Linz Weder Gmelin noch Röösli/Delarze holen Medaille

Die Schweizer Skifferin und das Männer-Duo verpassen an der WM in Linz die Medaillenränge klar.

Um eine Medaille zu gewinnen, müsse sie wahrscheinlich über ihren Möglichkeiten rudern, hatte Gmelin nach dem Erreichen des A-Finals gesagt. Das gelang der 29-jährigen Zürcher Oberländerin nicht. Es zeichnete sich schon früh ab, dass es ihr nicht aufs Podest reichen würde. Gmelin passierte bei sämtlichen Zwischenzeiten als Fünfte, nach 500 m lag sie bereits 1,74 Sekunden hinter dem 3. Platz.

Damit verpasste sie die dritte WM-Medaille in Serie nach dem Titelgewinn 2017 und Silber 2018. WM-Gold holte sich die Irin Sanita Puspure.

Auch Röösli/Delarze ohne Medaille

Roman Röösli und Barnabé Delarze reichte es im Doppelzweier nur zu Platz 5. Die letztjährigen Silbermedaillengewinner verpassten damit eine erneute WM-Medaille. Nachdem die Gesamtsieger im Weltcup bei Streckenhälfte nach 1000 m noch auf Platz 3 gelegen hatten, blieb der starke Endspurt diesmal aus. Gold sicherten sich die Chinesen Zhang Liang/Liu Zhiyu.

Gmelin und Röösli/Delarze bleibt nach der WM in Linz wenigstens ein Trostpflaster: Im Halbfinal sicherten sie sich bereits ihren Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Sendebezug: sportlive auf SRF zwei, 01.09., 13:35 Uhr.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Meier  (Deepdive)
    @Frank Müller...danke für den Hinweis, aber das war mir schon lange bekannt. Habe selber auch mal gerudert und verfolge das Ganze ein wenig.
    Fand das allgemein sehr mutig von Jeanine Gmelin, diesen Weg zu gehen und auch der Verband hat Grösse gezeigt, ihr mit dieser Lösung entgegen zu kommen. Kurzfristig war halt die Kommunikation etwas gestört, aber man hat sich gefunden. Der Rest wird die Zukunft zeigen.
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  • Kommentar von Roger Häfliger  (Marco2893)
    Die Athletinnen und Athleten haben ihr bestes gegeben und sind gute Rennen gefahren. Nicht immer reicht es halt zur Medaille. Bei dieser Leistungsdichte nicht verwunderlich. Ich finde es sollte ihnen mehr Respekt entgegengebracht werden. Es gibt nicht viele Sportler in der CH die sich regelmässig unter den besten 10 der Welt einreihen. Diese Ruderinnen und Ruderer aber schon.
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  • Kommentar von Tom Meier  (Deepdive)
    Vielleicht hätte man von den Etablierten mehr erwarten können, wer weiss? Grundsätzlich fand ich die Abstände zur Spitze etwas gross. Einzig der 4er hat das Maximum heraus geholt und die Möglichkeiten ausgenützt. Trainingstechnisch etwas falsch gelaufen? Trainerwechsel ist auch ein Philosophie-Wechsel, mit all seinen Problemen für alle Boote. Gmelin ist eine Skiffier und hat die selben Probleme wie damals Müller. Die nächste Bewertung erfolgt am Rotsee 2020, ob die neue Philosophie bestand hat.
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