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Ruderer wieder im Training Röösli/Delarze: Gestärkt aus der Krise kommen

Aufgrund des Coronavirus ist 2020 quasi ein Zwischenjahr ist für die Schweizer Ruderer. Das sehen diese auch als Chance.

Bernabe Delarze (links) und Roman Röösli.
Legende: Wollen den Saisonunterbruch als Chance nutzen Barnabé Delarze (links) und Roman Röösli. Keystone

Roman Röösli und Barnabé Delarze sind eines der besten Duos im Doppelzweier. Doch auch für sie ging seit dem Ausbruch der Corona-Krise nichts mehr. Seit vergangener Woche können die Schweizer Ruderer wieder auf dem Wasser trainieren, müssen aber strenge Regeln einhalten. Denn obwohl sie im Boot nahe beieinander sitzen, müssen sie im Essensraum die Abstandsregeln beachten.

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Die Schweizer Ruderer können wieder trainieren
Aus sportpanorama vom 17.05.2020.
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Röösli stört das jedoch nicht gross, vielmehr hat er sich lange darauf gefreut, wieder auf dem Wasser rudern zu können. «Es ist schon ein grosser Unterschied im Vergleich zum vorherigen Training zu Hause», erzählt der 26-jährige Luzerner. Die Regeln beim Essen sind nicht die einzigen Änderungen: So wohnen nun alle in Einzelzimmern und es darf nur gestaffelt trainiert werden.

Nun muss ich früher aufstehen und früher ins Bett.
Autor: Barnabé Delarze

Röösli und Delarze sind nicht nur erfolgreich – 2018 gewannen sie WM-Silber und im vergangenen Jahr sicherten sie sich den Gesamt-Weltcup -, die beiden sind auch sehr verschieden. Denn während Röösli die sozialen Kontakte vermisste, fand Delarze durchaus Gefallen an der Zeit zu Hause. Im Einzeltraining sah er auch Vorteile. «Ich hatte zu Hause ein gutes Setup, konnte mein Programm absolvieren. Das brachte mir viel», berichtet der Lausanner.

Grosses Ziel vor Augen

«Es waren zwei schöne Monate mit einem angenehmen Rhythmus. Nun muss ich früher aufstehen und früher ins Bett», fährt der 25-Jährige fort und lacht. Es sei aber auch schön, wieder zusammen zu trainieren. Schliesslich steht auch für ihn der Erfolg über allem. Der Ehrgeiz von Delarze ist gross, in einem Jahr in Tokio ist nicht weniger als Olympia-Gold das Ziel. Insofern ist sein Streben nach dem Optimum verständlich, umso mehr, als 2020 quasi ein Zwischenjahr ist.

SRF zwei, sportpanorama, 17.05.2020, 18:30 Uhr;

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