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Schweizer Ruder-Trümpfe stechen in den Rotsee
Aus Sport-Clip vom 08.07.2022.
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Weltcup auf dem Rotsee Sorgt das Schweizer Ruder-Team auch zuhause für Highlights?

Am Sonntag findet auf dem Luzerner Rotsee der Ruder-Weltcup statt. Jeannine Gmelin und Co. wollen den Heimvorteil nutzen.

Die Anreise der Ruder-Nati zur 2. von 3 Weltcupstationen vor 2 Wochen in Posen war alles andere als rund verlaufen. Wegen einer Panne beim Flugsicherungsdienst Skyguide gelangte das Team mit Kleinbussen zum Wettkampfort. Trotzdem vermochten die Schweizer Ruderinnen und Ruderer in Polen zu überzeugen, wurden 2 Mal Zweite und einmal Dritte.

Harte Konkurrenz für Gmelin auf dem Rotsee

Jeannine Gmelin, die zuvor in Belgrad nicht angetreten war, klassierte sich in Posen im Skiff auf dem 2. Platz. «Ich habe gemerkt, dass ich auf viel Erfahrung zurückgreifen kann. Auch wenn die Form noch nicht so gestimmt hat, konnte ich gute Rennen zeigen und mich vom Vorlauf bis in den Final steigern», blickte die 32-jährige Ustermerin im Vorfeld des Weltcups auf dem Luzerner Rotsee zurück. Überbewerten möchte sie das Resultat aber nicht, fehlten in Posen doch einige grosse Namen.

Live-Hinweis

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Den Ruder-Weltcup auf dem Rotsee sehen Sie am Sonntag ab 10:00 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App. Um 10:50 Uhr erfolgt der Wechsel auf SRF info.

Am Sonntag ist dann ab 18 Uhr die Zürcher Weltklasse-Ruderin Jeannine Gmelin im Sportpanorama zu Gast (SRF zwei).

Am Sonntag wird es Gmelin mit harter Konkurrenz zu tun bekommen. So werden auch Olympiasiegerin Emma Twigg (NZL) und die Olympia-Dritte Magdalena Lobnig (AUT) am Start sein. «Ich will an meine Leistung von Posen anknüpfen. Aber ich will nicht zu hohe Erwartungen an mich haben. Wenn es ein gutes Resultat wird, ist es cool. Wenn es nicht wie in Posen klappt, ist es auch ok», sagte Gmelin, die den Fokus in diesem Jahr vor allem auf die WM und die EM legt.

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Gmelin: «Ich schaue entspannt auf den Dreikampf»
Aus Sport-Clip vom 08.07.2022.
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Macht der Frauen-Doppelvierer den nächsten Schritt?

Auch der Frauen-Doppelvierer mit Pascale Walker, Lisa Lötscher, Salome Ulrich und Célia Dupré belegte in Posen Rang 2. «Dass es gleich Silber wird, war schon überraschend», sagte Walker. «Meine Erwartung war, dass wir in den A-Final fahren. Umso schöner, dass es so weit nach vorne gereicht hat.»

In Luzern soll nun ein weiterer Schritt erfolgen. Ob Walker dann allerdings überhaupt antreten kann, steht noch nicht fest. Nach einer Corona-Infektion könne sie zwar wieder trainieren, sei aber noch nicht bei 100 Prozent. «Das Ziel ist natürlich, dass ich starten kann, aber das werden wir erst kurz vor dem Rennen entscheiden.»

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Walker: «Wir müssen jetzt dranbleiben»
Aus Sport-Clip vom 08.07.2022.
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Ahumada rudert mit Struzina

Für ein weiteres Weltcup-Highlight will auch der Leichtgewichts-Doppelzweier der Männer sorgen. Hier kämpfen derzeit 3 Athleten um die 2 Plätze im Boot. Raphael Ahumada und Jan Schäuble fuhren in Belgrad zum Sieg, Schäuble und Andri Struzina sicherten sich in Posen Platz 3. In Luzern wird nun mit Ahumada und Struzina die letzte verbliebene Formation an den Start gehen.

«Für uns ist das nicht so speziell, weil wir auch im Training viel rotieren», äusserte sich Struzina zu den wechselnden Formationen. Mit Blick auf das grosse Saisonziel WM sei es wichtig, in Luzern auch persönlich die beste Leistung abzuliefern. «Ich will zeigen, dass ich in dieses Boot gehöre», so der 25-Jährige.

Radio SRF 1, Morgengespräch, 8.7.22, 6:15 Uhr;

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