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Legende: Video Von Bern 1998 nach Zug 2019: So ist das Eidgenössische gewachsen abspielen. Laufzeit 02:15 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.08.2019.
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Das Eidgenössische in Zahlen 36'000'000 Franken, 350'000 Besucher und 1 Siegermuni

In Zug steht die grösste temporäre Arena der Welt – wir präsentieren Ihnen diesen und andere spannende Fakten zum Fest des Jahres.

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) ist in vielerlei Hinsicht ein Anlass der Superlative. Die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Fest des Jahres:

Die Arena:

  • Die Tribünen in Zug bieten Platz für 56'500 Personen. Damit ist es die grösste temporäre Arena der Welt. Zum Vergleich: Der St. Jakob-Park in Basel, das grösste Stadion der Schweiz, umfasst rund 38'500 Plätze.
  • Der Aufbau der Arena dauerte zwei Monate. Zu Spitzenzeiten standen rund 300 Arbeiter im Einsatz, die 3000 Tonnen Material verbauten.
  • Um das riesige Konstrukt zu umrunden, braucht man fast 10 Minuten. Die Arena hat einen Durchmesser von 270 Metern, einen Umfang von 850 Metern und ist rund 18 Meter hoch.

Das Fest:

  • Das ESAF 2019 ist die 45. Austragung seiner Art. In Zug ist das Fest zum dritten Mal zuhause, bereits 1943 und 1961 wurde in der Zentralschweiz geschwungen.
  • Das Budget des Saisonhighlights liegt bei über 36 Millionen Franken.
  • Hunderte Journalisten aus der ganzen Schweiz sorgen für die Berichterstattung vom ESAF. Für die Live-Übertragung hat allein SRF 18 Fahrzeuge vor Ort und vier Kilometer Kamerakabel verlegt.
Legende: Video Zugs Herausforderungen beim ESAF abspielen. Laufzeit 04:40 Minuten.
Aus sportpanorama vom 21.07.2019.

Das Festgelände:

  • 350'000 Besucher werden rund um das Eidgenössische erwartet. Bei schönem Wetter könnten es sogar noch weit mehr sein.
  • Rund um die Arena lädt eine Festmeile mit 4 Festzelten, der Gabenbeiz und unzähligen Essensständen zum Flanieren und Geniessen ein. Von Raclette über Pizza bis hin zu Glace ist hier alles zu haben.
  • Das ganze Festareal umfasst 33 Hektaren – das sind etwa 45 Fussballfelder.
Einer der sieben Sägemehlringe in der Zuger Arena.
Legende: Der letzte Schliff Einer der sieben Sägemehlringe in der Zuger Arena. Keystone

Der Gabentempel:

  • Am Eidgenössischen dürfen 276 Schwinger teilnehmen, und jeder geht mit einem Preis nach Hause.
  • Der Gabentempel hat einen Gesamtwert von fast 1 Million Franken.
  • Den Hauptpreis erhält der Schwingerkönig: Siegermuni Kolin sucht ein neues Zuhause. Sein monetärer Gegenwert liegt bei 30'000 Franken.

Die Nachhaltigkeit:

  • Das Eidgenössische in Zug legt Wert auf Nachhaltigkeit: Es soll das erste klimaneutrale ESAF werden.
  • So wurde zum Beispiel statt eines ausführlichen Festführers nur eine Miniversion gedruckt. Damit spart das OK ganze 18 Tonnen Papier.
  • Viele Materialen – wie zum Beispiel das Sägemehl, das später zu Biogas oder Fernwärme verarbeitet werden soll – werden sinnvoll weiterverwendet. Zudem hat man ein Mehrwegkonzept und Depotgeschirr eingeführt.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2019 in Zug auf SRF zwei, in der SRF Sport App und auf srf.ch/sport.

  • Freitag: «Königsrundi» ab 20:10 Uhr
  • Samstag: ab 07:15 Uhr live
  • Sonntag: ab 07:30 Uhr live

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 18.8.2019, 18:30 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Stehen all die lausigen Briefkastenfirmen - von denen es in Zug nicht eben wenige hat - für ein allfälliges Defizit gerade? Wenn ja, tummeln sich auf den Tribünen dieses Anlasses die Besitzer dieser Briefkästen? Dann sollte die Polizei mit einem Grossaufgebot am Anlass präsent sein...
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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Mich erstaunt es immer wieder wie bei gewissen Anlässen eine riesen Aufwand betrüben wird wie zB der Aufbau von mobilen Tribünen und die Kritik ist gleich null und bei anderen Veranstaltung wird bei kleinen Dingen bereits ein grosses Geschrei gemacht.
    Bei Olympischen Winterspielen würde nie eine so grosse Tribüne aufgestellt und Aufwand betrieben.
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  • Kommentar von Robert Teuscher  (Teuscher)
    Ich finde Schwingen doof. Trotzdem eine tolle Veranstaltung.
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