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Die «Kiwis» stemmen die weltweit älteste Sporttrophäe in die Höhe
Aus sportaktuell vom 26.06.2017.
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Segeln America's Cup: Neuseeland macht den Gesamtsieg perfekt

Beim 35. America's Cup hat sich das Team New Zealand nicht mehr vom Siegeskurs abbringen lassen. Der Herausforderer benötigte lediglich 9 Rennen, um die USA zu entthronen.

Das Rennen um die legendäre «Auld Mug»-Silberkanne ist entschieden – Spannung über den Ausgang ist in den Gewässern vor Bermuda nie aufgekommen. Zu unantastbar war Neuseeland, das bis zum Schluss keine Schwäche zeigte. Der erst 26-jährige Skipper Peter Burling und sein Team haben einen hervorragenden Job gemacht.

Der Olympiasieger von 2016 in der 49er-Kategorie machte sich somit zum jüngsten siegreichen Steuermann in der 166-jährigen Geschichte des ältesten Segelwettbewerbs.

Die Scharte ausgemerzt

Die Neuseeländer, die mit einem Minuspunkt zum America's Cup gestartet waren, legten auf dem Weg zu ihrem Triumph einen regelrechten Sprint hin. In der First-to-seven-Serie überliessen die «Kiwis» dem Titelverteidiger Oracle USA lediglich einen Regattasieg.

Am Samstag hatten die Amerikaner auf 1:4 verkürzt, seither mussten sie sich wieder 3 Mal schlagen lassen zum 1:7-Schlussverdikt. Bei der Schlussgala fuhr der Herausforderer einen Vorsprung von 55 Sekunden heraus.

Mit dieser Machtdemonstration revanchierten sich die Neuseeländer eindrücklich für die bittere 8:9-Niederlage (trotz 8:1-Führung!) vor 4 Jahren. Im Gegensatz zu San Francisco behielten sie diesmal die Nerven. Sie holten die Trophäe erstmals wieder seit 2000 und zum insgesamt 3. Mal.

Sendebezug: SRF 1, Tagesschau, 26.06.2017 19:30 Uhr

Italiener als Herausforderer

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Das italienische Syndikat Luna Rossa ist zum «Challenger of Record» für den 36. America's Cup bestimmt worden. Die beiden Teams definieren die Regeln für die nächste Ausgabe. Die «Kiwis» hielten fest, dass der Wettbewerb auch für andere Nationen unter den vorgegebenen Bedingungen offen sein werde. Diese sollen in ein paar Wochen publik werden.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Tom Stone)
    Dass man bei links und rechts jeweils ein bisschen heftig kommentiert, ist auch mir nicht entgangen. Wie man aber hier teilweise auf den Kommentar von Urs Graber reagiert ist hochnäsig, arrogant und auch unnötig gehässig. Selbst als Segelprofi sollte man so etwas nicht nötig haben.
    1. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      Wer seinen eigenen Kommentar bzw. seine eigene Frage nicht wertfrei und neutral formuliert, muss auch etwas Kritik aushalten können. M.E. ist diese in diesem Fall in ihrer Schärfe nicht mit den von Ihnen angesprochenen Links-/Rechts-Bashings gleichzusetzen. - Scheint mir etwas dünnhäutig, hier auf die zwei nicht ganz neutralen Kommentare in dieser Weise zu reagieren.
  • Kommentar von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
    Glückwunsch an die Kiwis.Da hat sich auch der Wechsel des Skips gelohnt. Hoffentlich haben sie neben den guten Seglern auch gute Anwälte.
  • Kommentar von Urs Graber  (Urs Graber)
    Wurden die 9 Rennen geschätzt oder errechnet? Bei einem Resultat von 1:7 hätte ich jetzt auf 8 Rennen getippt.
    1. Antwort von Samuel Roggli  (Samsemylia)
      Tja, das passiert wohl, wenn man sich nicht die Mühe macht, einen Artikel fertig zu lesen! Denn da steht eindeutig: "Die Neuseeländer, die mit einem Minuspunkt zum America's Cup gestartet waren..."
    2. Antwort von Fabian Meier  (FabianMeier)
      hätte ich rein mathematisch auch. jedoch: das spezielle an diesem Cup war, dass vor dem ersten Rennen Oracle USA mit 0:-1 geführt haben (aus dem Luis-Vitton-Qualifier). daher sind die 9 Rennen korrekt.
    3. Antwort von Ralph Wucher  (rawuch)
      Lieber maulen statt richtig lesen? Die Neuseeländer sind mit einem Minuspunkt gestartet.
    4. Antwort von Damian Köster  (Damian)
      Team NZ startete mit minus einem Punkt, nach dem ersten Sieg stand es also 0:0. Danach gab es noch 8 Rennen darum insgesamt 9.
    5. Antwort von No Way  (Kiwimagic)
      Oracle Team USA hatte einen Punkt aus der Vorserie mitgenommen. ETNZ startete mit -1 Punkt, damit das Scoring während des Cups nachvollziehbar bleibt. Das scheint bedingt gelungen...
    6. Antwort von Adrian Moser  (Adrian Moser)
      Die Kiwis sind mit -1 Punkt in den Final gestartet. Ein Strafpunkt aus dem Vorrennen wieso genau weis ich auch nicht.
    7. Antwort von Ruben Baumgartner  (rubbaum)
      Wenn Sie die Rennen verfolgt hätten, wüssten Sie das Neuseeland mit -1 gestartet ist.