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Deschwanden enttäuscht, Kobayashi gewinnt
Aus sportflash vom 25.03.2021.
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Skifliegen in Planica Norweger Tande schwer gestürzt – Sieg geht an Kobayashi

Das Skifliegen im slowenischen Planica ist von einem schweren Sturz von Daniel-André Tande überschattet worden.

Der norwegische Skispringer Daniel-André Tande ist beim Skiflug-Weltcup in Planica schwer gestürzt. Der 27-Jährige verlor im Probedurchgang vor dem ersten Einzel-Wettkampf des Saisonfinales kurz nach dem Absprung die Kontrolle über seinen linken Ski, prallte mit voller Wucht auf den Hang und schlitterte regungslos in den Auslauf.

Er wurde nach medizinischer Erstversorgung per Helikopter ins nächstgelegene Spital in Ljubljana gebracht und dort versorgt. Rund eine Stunde nach dem Sturz gab ein FIS-Sprecher eine erste Entwarnung. Tandes Gesundheitszustand sei «stabil», hiess es.

Daniel-André Tande
Legende: Sorgen um norwegischen Skispringer Die Erstversorgung von Daniel-André Tande Reuters

Am späteren Abend sagte Sportchef Clas Brede Braathen dem norwegischen Rundfunk NRK: «Er hat einen Bruch im Schlüsselbein.» Der 27-Jährige werde auf jeden Fall bis Freitag im künstlichen Koma gehalten, um sein Gehirn zu entlasten.

Kobayashi überzeugend zum Sieg

Im Wettkampf war dann kein Vorbeikommen an Ryoyu Kobayashi. Der Japaner zeigte Sprünge auf 235,5 und 244,4 Meter – in beiden Durchgängen Bestweite – und gewann mit über 7 Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz. Hinter Kobayashi reihten sich mit Markus Eisenbichler und Karl Geiger zwei Deutsche ein.

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Kobayashis Flug auf 244,4 m und zum Sieg
Aus Sport-Clip vom 25.03.2021.
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Der einzige Schweizer am Start, Gregor Deschwanden, musste bereits nach dem 1. Durchgang die Segel streichen. Obwohl sein Sprung auf 203 Meter vergleichsweise kurz ausfiel, konnte der 30-Jährige nicht ganz sauber landen. Am Ende reichte es zu Platz 33.

SRF-Livestream, 25.3.21, 15:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von hans schwarz  (ks)
    Muss lachen, sorry, die Geschmäcker sind halt verschieden- etwas langweiligeres als Skispringen? Schach vielleicht?
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Die langweiligste Sportart der Welt heisst Tennis. Multimillionäre die sich ein Bölleli hin und her schiessen und derjenige der verliert kassiert trotzdem Millionen.
    2. Antwort von Hannes Zubler  (Zubi)
      Nop, da fällt mir vieles ein. Formel 1, NFL, NBA, Cricket, Polo... meine Güte, die Liste ist lang.
    3. Antwort von Koni Flütsch  (KOMANKO)
      Hmmm. Dem ist so, denn Schach empfinde ich als überhaupt nicht langweilig, da kontinuierliche Forderung und Konzentration gefordert und geboten ist. Golf ist langweilig ;-). Zum Glück gibt es im Sport für jedes Hirn etwas.
    4. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      So ein Quatsch, kann auch nur jemand schreiben, der weder eine Ahnung von Skispringen noch von Schach hat.
      Es gibt gar nichts langweiliges im Universum, sondern nur Menschen, die sich für gewisses nicht interessieren wollen.
    5. Antwort von Manuel Roth  (MRoth)
      Es gibt nichts Uninteressantes. Denn der reine Fakt, dass es uninteressant ist, macht es schon wieder bemerkenswert und interessant.

      Geht zwar nicht ganz auf, ist aber trotzdem ein schöner Ausspruch.

      Ansonsten würde ich auch behaupten, dass eine gewisse Sportart mit 22 Menschen, unterschiedlich gekleidet aber alle gegen einen rundes Objekt trettend mir nicht wirklich zusagt.
    6. Antwort von Marc Blaser  (PrCh)
      @schwarz, da haben Sie sich in meinen Augen nicht gerade optimal ausgedrückt zu einem Beitrag, in welchem es vorallem um einen sehr schweren Sturz geht.
  • Kommentar von Urs Schärer  (Schärer)
    Was ist nur mit unseren Skispringern los, eine der schönsten Sportarten und die Schweiz kommt seit Jahren nicht mehr auf Touren. Was läuft hier falsch? Ästhetisch ein wunderbarster Sportl